FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

VORBERICHT

OPTIMISTISCH TROTZ VERLETZTENMISERE

Am fünften Spieltag der Regionalliga Nordost reisen die Fußballer des FSV Optik in die Lausitz. Die Reserve von Zweitligist Energie Cottbus ist Gastgeber für die Rathenower. Das Team vom Ex-Bundesligaspieler Vasile Miriuta ist bislang noch ungeschlagen. Das konnte im Vorfeld nicht unbedingt erwartet werden.

Jerome Leroy (li.), hier beim 2:1-Sieg in der Saison 09/10, befindet sich nach seinem Mittelfußbruch im Aufbautraining.

Am fünften Spieltag der Regionalliga Nordost reisen die Fußballer des FSV Optik in die Lausitz. Die Reserve von Zweitligist Energie Cottbus ist Gastgeber für die Rathenower. Das Team vom Ex-Bundesligaspieler Vasile Miriuta ist bislang noch ungeschlagen. Das konnte im Vorfeld nicht unbedingt erwartet werden.

Wie so oft bei einer zweiten Mannschaft, verlor der Vorjahreszehnte im Sommer den halben Kader. Neu aufgefüllt wurde mit acht A-Junioren, die allerdings immer wieder durch aktuelle Profis unterstützt werden. So ist es kein Zufall, dass nach drei Unentschieden hintereinander am vergangenen Wochenende der erste Sieg gelang. Ebenso wie Optik musste auch Cottbus gegen eine Leipziger Mannschaft ran. Beim 1. FC Lok gab es ein 1:0. Torschütze war Martin Fenin, Leihgabe aus der Zweitligamannschaft.

Auch wenn Energie II in dieser Liga nicht so im Fokus steht wie andere Vereine, gearbeitet wird in der Lausitz absolut unter Vollprofibedingungen. Bis auf den Freitag, wo mittags Feierabend ist, wird beim Regionalligateam täglich vor- und nachmittags trainiert.

Bange machen lässt man sich davon in Rathenow aber nicht. Mario Delvalle meinte: "Wenn ich auf unseren Altersdurchschnitt schaue, sind wir doch auch fast eine U23. Dass wir gegen solche Truppen mithalten können, haben wir gegen Hertha II gezeigt. Ich bin eigentlich optimistisch."

In die gleiche Kerbe stieß Ingo Kahlisch: "Wir wissen doch, wie schwer in dieser Liga jedes Spiel wird. Und gegen eine der zweiten Mannschaften sowieso. Das ändert aber nichts an unserer Zielsetzung. Wir wollen auswärts einen Punkt."

Verzichten muss der Optikcoach dabei weiterhin auf Jerome Leroy, der in dieser Woche zwar das Lauftraining aufnahm, aber erst einmal wieder richtig in Schwung kommen muss. Auf die Frage, ob es weitere Ausfälle gibt, meinte der Trainer nur: "Nein, reicht ja wohl auch." Immerhin stehen mit Tröger, Coric und Leroy drei Defensivspezialisten, die zuletzt Stammspieler waren, auf der Verletztenliste.

Gespielt wird am Sonntag übrigens nicht im Zweitligastadion. Dort trägt Cottbus II nur die als sicherheitsrelevant eingestuften Partien aus. Da Optik nicht unter diese Kategorie fällt, wird Schiedsrichter Jens Klemm aus Gröditz um 13:30 Uhr im ehemaligen Lok-Stadion in der Lipezker Straße anpfeifen.

Apropos Sonntag: Vom NOFV wurden die nächsten Spieltage terminiert. Zum Vormerken: Unser Team muss dabei in Jena, bei Union II, sowie in den Heimspielen gegen Magdeburg und Halberstadt jeweils Sonntags ran. (Detlev Nießner)