FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

WERBUNG IN EIGENER SACHE

"Wir haben gerne hier gespielt" meinte Ingo Kahlisch nach dem Kreisderby am Mittwochabend in Rhinow. Dabei ging es ihm weniger um den klaren 7:3-Sieg, als vielmehr um die freundschaftliche Atmosphäre, bei der der Oberligist gleich noch ein wenig Werbung für den Punktspielauftakt machte.

Dejan Kalan (links) war in Rhinow zweifacher Torschütze. Foto: Kay Harzmann

"Wir haben gerne hier gespielt" meinte Ingo Kahlisch nach dem Kreisderby am Mittwochabend in Rhinow. Dabei ging es ihm weniger um den klaren 7:3-Sieg, als vielmehr um die freundschaftliche Atmosphäre, bei der der Oberligist gleich noch ein wenig Werbung für den Punktspielauftakt machte.

Nach Freistoß von Sven Becker eröffnete Thomas Lettow schon in der 2. Minute per Kopf den Torreigen. In der 12. Minute erlief Dejan Kalan gedankenschnell einen zu kurzen Rückpass, umspielte noch den Keeper und schob zum 0:2 ein. Derselbe Spieler erhöhte nach 26 Minuten auf 0:3. Saman Gouhari hatte ihn mit einem klugen Pass in Szene gesetzt und Dejan schloss mit einem Schuss ins lange Eck ab. Als nach einer halben Stunde Maximilian Wiesian steil geschickt wurde, stand es plötzlich 1:3. Optik antwortete mit einem Knaller von Till Wedemann ans Lattenkreuz. Nach 39 Minuten gab es Elfmeter nach Foul an Gouhari. Slim Jaballah traf zum 1:4-Halbzeitstand.

In der Pause wechselten beide Teams kräftig durch. Das schien dem FSV wesentlich besser zu bekommen. In der 47. und 50. Minute erhöhten die Gäste auf 1:6. Beide Tore auf die selbe Art und Weise: Grundliniendurchbruch rechts, Flanke, Kopfball. Daniel Pfefferkorn hieß der dankbare Abnehmer. Dann betätigten sich die Oberligaspieler nebenberuflich als Metalltester. Slim Jaballah machte mit einem Freistoß an die Latte den Anfang. Fast von der Mittellinie lupfte "Pfeffer" einen Befreiungsschlag des Keepers an den linken Pfosten und besonders spektakulär war Jeromes Leroys Direktschuss mit der Hacke, der rechts am Aluminium landete.

Das alles innerhalb von 10 Minuten. In der 70. Minute lag der Ball dann endlich wieder im Netz. Und wie! Aus 35 Metern hämmerte Andre Zielke in den Dreiangel. Hatten die zahlreichen Rathenower Fans bis zu diesem 1:7 einen zu Scherzen aufgelegten Ingo Kahlisch gesehen, veranlaßten ihn die folgenden Szenen zu dem Fazit: "Mit dem Abwehrverhalten hinten raus war ich überhaupt nicht zufrieden." Sicher hatte Stephan Topp Glück, dass sein Schuß in der 78. Minute für Martin Sengespeick unerreichbar abgefälscht wurde, aber vorher bekam die Gästeabwehr den Ball in vier Anläufen nicht aus der Gefahrenzone. Das Gleiche nach 84 Minuten. Marco Jahn wurde als einziger am eigenen Sechzehner zurückgelassen, alle anderen rückten auf. Natürlich, er traf klar den Ball, aber der Unparteiische pfiff dennoch. Stefan Ruff verwandelte sicher zum 3:7. Dabei blieb es, da auch Patrik Scholz kurz vor Schluss am Pfosten scheiterte.

Ingo Kahlisch fand es am Ende "insgesamt in Ordnung. Am Freitag folgt nun die Generalprobe gegen TeBe. Mal sehen wie wir uns da behaupten." Gemeint hat er damit die Partie gegen die gerade in die Bundesliga aufgestiegenen A-Junioren der Veilchen, die am Freitag um 18 Uhr beginnt. (D.N.)

Aufstellung: Sengespeick - Zielke, Lettow M., Lettow T. - Gouhari (46. Müller), Puhlmann (46. Leroy), Jaballah, Scholz, Becker (46. Jahn) - Wedemann (46. Pfefferkorn), Kalan