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OBERLIGA

ZWEI-TORE-RÜCKSTAND AUFGEHOLT

In einem abwechslungsreichen, intensiven Testspiel trennen sich der Malchower SV und der FSV Optik 2:2.
Jerome Leroy bereitete den 1:2-Anschlusstreffer durch Ousmane Sannoh vor. Foto: Andre Rekulowitsch
Rathenow holte dabei einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Herausragend waren wieder einmal die Gastfreundschaft in Malchow und die Platzbedingungen auf dem „Teppich“ des Waldstadions.

Für den erkrankten Jakob Reichenbach rückte Yunus Solak neben Justin Gerlach in die Innenverteidigung. Nach 20 Minuten musste wieder umgestellt werden, Justin verletzte sich an der Schulter. Da führten die Gastgeber bereits mit 1:0. Luca Frehse hatte von rechts scharf nach innen gegeben, Bryan Wilken donnerte den Ball von halblinks ins lange Eck.

Dabei hatte der FSV durchaus gut begonnen. Gleich beim ersten Angriff setzte sich Nico Donner stark durch, seine Eingabe verpasste Ousmane Sannoh, der hinter ihm lauernde Arda Isik traf nur das Außennetz.

Nach dem verletzungsbedingten Wechsel - Mohammed Dogan übernahm den Part neben Solak - sahen die fünf Rathenower Anhänger unter den immerhin 213 Besuchern zunächst einen Gästetreffer. Da Luka Zdep bei seinem Erfolg aber knapp im Abseits stand, zählte das Tor nicht.

Stattdessen führte Malchows erste Ecke zum 2:0. Unglaublich frei kam Ben Grotian zum Kopfball. Da hatte Joshua Tipton, der zuvor gegen Ben-Luca Tonn stark gehalten hatte, keine Abwehrchance.

Trotz des Spielstandes zeigte Rathenow auch in der ersten Halbzeit eine ordentliche Leistung, es gab viele gelungene Spielzüge. Bei der Kombination über Luka Zdep und Ousmane Sannoh konnte Niclas Kühn noch parieren, kurze Zeit später nicht mehr. Erneut Sannoh, diesmal nach einer Flanke von Jerome Leroy mit sehenswertem Direktschuss und schon stand es 2:1.

Ganz zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Optik Glück. Matthis Buchholz stand schon sehr frei, traf den Ball aber nicht richtig.

Danach wurde der Oberligist jedoch zunehmend überlegen, kombinierte sich oft schön nach vorne. Allerdings wurde viel zu wenig aufs Tor geschossen. Die Angriffe endeten oft an der Strafraumgrenze, weil jeder einen weiteren Anspielpunkt suchte.

Ibrahim Diallo (gehalten) und Maxime Langner (einmal drüber, einmal knapp vorbei) bildeten die Ausnahme. Der MSV wurde in jener Phase zwischen der 55. und 75. Minute gefährlich, als Thore Böhm nach schnellem Gegenstoß vorbei schoss.

Allerdings war Optik da nur zu zehnt: Yunus Solak wurde nach einem unglücklichen Zusammenprall am Kopf behandelt, konnte dann aber weiterspielen. Eine Viertelstunde vor dem Ende gelang Rathenow das 2:2. Rojan Saribas auf Lynes Benzer Paca, der von der Grundlinie zurück auf Ousmane Sannoh - und drin war das Ding.

Beinahe hätten die Gäste die Partie noch komplett gedreht, doch der ansatzlose Versuch von Luka Zdep sprang in der 83. Minute vom Innenpfosten zurück ins Feld.

Nun haben die Kicker des FSV nach vier harten Trainingswochen ein langes Wochenende. Den nächsten Test gibt es am nächsten Samstag. Dann gastiert ab 14 Uhr Landesligist FC Schwedt am Vogelgesang.

Optik: Tipton – Diallo, Solak, Gerlach, Donner – Aktürk, Leroy – Isik, Zdep, Hot – Sannoh
eingewechselt: Dogan, Langner, Benzer Paca, Saribas, Keles

Tore:
1:0 Bryan Wilken (8.)
2:0 Ben Grotian (33.)
2:1 Ousmane Sannoh (40.)
2:2 Ousmane Sannoh (76.)