FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

OBERLIGA

OPTIK WILL ERSTMALS GEGEN RSV PUNKTEN

Am Samstag empfängt Optik den RSV Eintracht. Die C-Junioren treten am Sonntag gegen Cottbus an...

In der Oberliga kommt es am Wochenende zu einer Partie mit vielen Alleinstellungsmerkmalen. Das beginnt schon beim Namen des Kontrahenten, dem längsten im NOFV-Bereich. Der FSV Optik trifft nämlich auf, so offiziell "Regionaler Sportverein Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf e.V.". Es ist das einzige Brandenburgderby der Rückrunde am Vogelgesang. Im Monat April wird es kein weiteres Oberligaspiel in Rathenow geben. Mit Christine Weigelt aus Leipzig wird erstmals in 2023/24 eine Schiedsrichterin im Westhavelland pfeifen. Und was vielen vielleicht gar nicht bewusst ist, der Gegner ist der einzige Verein der Staffel, gegen den Rathenow noch nie punkten konnte.

Dies zu ändern, dürfte sehr schwer werden. Zehnter gegen Zwölfter verspricht ja erstmal ziemlich ausgeglichenes Niveau. Da können schon Kleinigkeiten ausschlaggebend sein. Gemeint ist die personelle Situation beim Gastgeber. Klar ist, dass Max Bell Bell und Mohamed El-Ahmar fehlen werden. Obwohl erst zweimal verwarnt, muss Mo zwangspausieren. Die Erklärung: Bei seinem Wechsel vom CFC Hertha 06 im Winter brachte El-Ahmar Gelbe Karten aus der Hinrunde mit. Der CFC ist zwar offiziell aus dem Vereinsregister gestrichen, die persönlichen Strafen, sprich Karten, zählen gemäß NOFV-Regularien jedoch weiter.

Zu diesen beiden definitiven Ausfällen drohen zwei weitere zu kommen. Bei Frau Gerlach steht die Geburt des dritten Kindes unmittelbar bevor. Sollte es am Samstag so weit sein, wird Justin selbstverständlich nicht auf dem Platz stehen. Hoffnung hat Ingo Kahlisch dagegen beim vor Ostern verletzten Shai Neal: "Ja, Shai trainiert wieder, eventuell geht es am Wochenende."

Im erneut einzigen Samstagsspiel der Nordstaffel geht es um 14 Uhr los.

Am Sonntag empfangen die C-Junioren der SpG Optik Rathenow/Chemie Premnitz im Viertelfinale des Landespokals die zweite Mannschaft des FC Energie Cottbus. Wenn zwei verlustpunktfreie Teams aufeinandertreffen, spricht man gerne von einer Standortbestimmung.

Das kann so stehen bleiben, trifft genaugenommen jedoch in diesem Fall nicht zu. Denn beide Teams trennt eine Liga. Die Cottbusser Reserve kickt in der Meisterrunde der Brandenburgliga und hat dort die beiden ersten Spiele gewonnen. Zur Erläuterung: Die Vorrunde wurde in einer Nord- und Südstaffel ausgetragen, die jeweils besten Fünf spielen um den Landesmeistertitel.

In diese Brandenburgliga wollen die Jungs (plus Anna und Zahra) der Spielgemeinschaft aufsteigen. Momentan sieht das gut aus: Elf Spiele, elf Siege, 70:9 Tore. Es gibt mit Viktoria Werder und Einheit Perleberg aber noch zwei Verfolger, die jeweils nur drei Punkte zurückliegen. Das Hauptaugenmerk dürfte also auf die Punktspiele gerichtet sein, in beiden Gemeinschaften wurde auch bereits entschieden: "Wenn sie es sportlich schaffen, dürfen sie natürlich auch aufsteigen."

Tritt man in den nächsten Wochen also weiter konzentriert auf (das nächste Spiel ist in Perleberg), wird der Sonntag schon einmal zeigen, was die C in der nächsten Saison erwarten könnte. Irgendwie ist es für die einzige unterklassige Mannschaft des Viertelfinals also doch eine Standortbestimmung.

Noch einige organisatorische Hinweise: Gespielt wird auf Platz 1. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt, ab 18 Jahren werden 3, bzw. (ermäßigt) 2 Euro fällig. Für Speis und Trank ist gesorgt. Alkoholausschank am Platz ist bei Nachwuchsspielen nicht zulässig; ein Bierchen kann gerne im ebenfalls geöffneten "Optik-Treff" verzehrt werden.

Die C-Jugend hofft am Sonntag ab 13 Uhr auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.