FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

VEREIN

ERFOLGREICHE VEREINSARBEIT

Nach drei Jahren standen bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wieder Vorstandswahlen an.

Auf der Mitgliederversammlung des FSV Optik standen in diesem Jahr auch die Vorstandswahlen auf dem Programm.

Zunächst gab Ingo Kahlisch jedoch ein kurzes Fazit über die Zeit seit dem letzten Treffen. Und das fiel positiv aus. Was bei einigen kurzzeitig für ungläubige Blicke sorgte, hat zwei einleuchtende Gründe. Bezogen auf die erste Mannschaft, verwies der Trainer auf den nicht erwarteten Aufstieg, verbunden mit der Oberligameisterschaft im Sommer.

"Das es im zweiten Halbjahr Probleme geben wird, haben wir geahnt. Das es so deftig wird, nicht." Und da die Frage sowieso gekommen wäre, schaute Ingo Kahlisch von sich aus nach vorn: "Wir haben in den letzten Tagen viel miteinander geredet. Es wird hier mit den Jungs weitergehen, die wirklich wollen. Für den Januar sind zwei, drei Verstärkungen geplant. Mit denen versuchen wir, das Machbare zu machen. Aber ganz klar ist, wir werden nicht den Verein versenken!" Das war dann auch die Überleitung für den zweiten Teil seiner Ausführungen.

Optik Rathenow besteht nicht nur aus einer Regionalligamannschaft. Mittlerweile spielen und trainieren am Vogelgesang fast 180 Kinder und Jugendliche. Alle Altersklassen sind besetzt, im Kleinfeldbereich bei den F- und D-Junioren sogar doppelt. Im E-Jugendbereich nehmen erstmals drei Teams am Punktspielbetrieb teil und auch die haben alle Spiele mit genügend Wechslern bestritten.

In der ansonsten ruhigen Versammlung wurde es dann einmal laut. Als die Rede auf die zweite Männermannschaft und ihren gerade 21-jährigen Trainer Timm Wardecki kam, gab es Riesenapplaus. Er hat die Mannschaft im Sommer in einer sehr schwierigen Situation übernommen und dort ein Superklima geschaffen. Auch wenn es beim FSV nicht jeden Tag in der Zeitung steht, in der Reserve (und auch im Nachwuchs) kicken zahlreiche Asylbewerber. Ganz normaler Alltag am Vogelgesang.

Aufhorchen ließ die Aussage, das der Verein die Zweite perspektivisch wieder in der Landesklasse sieht. Allein im kommenden Jahr wechseln neun A-Jugendliche in den Männerbereich.

Das die gesamte Veranstaltung zügiger ablief, als erwartet, lag am Tagesordnungspunkt Wahlen. Sowohl die Entlastung des alten, als auch die Wahl des neuen Vorstandes ging ohne Gegenstimme ab. Und da die Zusammensetzung ebenfalls gleich blieb, entfielen auch lange Bewerbungsreden. Das heißt, Mario Schmeling wird den FSV Optik durch die nächsten drei Jahre führen, Nobert Ohst und Volko Schulz bleiben als Zweite Vorsitzende seine Stellvertreter und Ingo Kahlisch wird dem Vorstand weiterhin als Koordinator angehören.

Die selbe Kontinuität gab es übrigens auch beim Kassenbericht. Optik hat nicht viel, ist aber schuldenfrei! Das ist heutzutage gerade in dieser Liga nicht mehr selbstverständlich.

Etwas war dann doch anders, als sonst. Das Schlusswort hält üblicherweise der Vorsitzende. Der stark erkältete Mario Schmeling überließ das diesmal lieber dem Trainer. "Unsere Stärke war immer der Zusammenhalt. Man muss im Leben wissen, wo man hingehört. Natürlich kann man mit der Einstellung allein nicht alles erreichen, aber doch viel positives bewirken. Die sportlichen Probleme der ersten Mannschaft sind nicht schön, wir werden auch alles versuchen. Aber da rauskommen - das können wir nur gemeinsam."