"SECHS-PUNKTE-SPIEL" GEGEN MEUSELWITZ
Im Fall der Zipsendorfer darf sie aber auch wörtlich verstanden werden. Die Männer aus dem äußersten Norden Thüringens haben nämlich während der gesamten Hinrunde fünf Mal gewonnen und zehn Mal verloren. Eine Punkteteilung steht für die Gäste bislang nicht in der Statistik. Gemeinsam haben beide Vereine auf jeden Fall den Hang zur Kontinuität. Auch als der ZFC zwischendurch Letzter war, stand ein Rauswurf von Trainer Holm Pinder nicht zur Debatte.
Darf das als positiv angesehen werden, eint den 12. und den 13. der Tabelle aber auch ein negativer Aspekt. Beide haben erst sechzehn Treffer erzielt. Nur Schlusslicht Lok Leipzig war (bei einem Spiel weniger) noch erfolgloser vor dem gegnerischen Gehäuse. Dass es überhaupt 16 Tore wurden, dafür sorgte das vergangene Wochenende, an dem den Kontrahenten auswärts wichtige Erfolgserlebnisse gelangen. Rathenow schaffte ja bei Carl Zeiss Jena ein 2:2, Zipsendorf gewann in Babelsberg sogar mit 4:3.
Auch zum Rückrundenauftakt kommt an dieser Stelle der Standardsatz der ersten Halbserie: Ingo Kahlisch muss personell umstellen. Diesmal ist es Damir Coric der fehlt. Nach seiner Roten Karte in Jena wurde er vom NOFV für ein Spiel gesperrt. "Wir freuen uns sehr, dass das Sportgericht unserer Argumentation gefolgt ist", zeigte sich Ingo Kahlisch über die milde Strafe erleichtert. Erfreulich auch: Der wieder genesene Leon Hellwig könnte in den Kader zurückkehren.
Nahezu ausgeschlossen ist das allerding bei Süleyman Kapan, der wegen seiner Leistenbeschwerden weiterhin nicht trainieren kann. Mit ersten Laufübungen begonnen hat Marcel Bahr, doch auch bei ihm dürfte das eher als Vorbereitung auf den am 11. Januar stattfindenden Trainingsauftakt zu sehen sein.
Im Hinspiel, das wegen der Teilnahme der Rathenower am DFB-Pokal erst am 4. September stattfand, gewann Optik übrigens mit 1:0. Seitdem wartet die Truppe auf einen Dreier...
Schiedsrichter der Partie, die übrigens erneut um 13.30 Uhr beginnt, ist Steffen Hösel vom SV Rövershagen.