ERSTE POKALRUNDE IN VELTEN
Vor der Wende hatte die damalige BSG Chemie meist die Nase vorn. Das man in der Bezirksliga nicht noch öfter gegeneinander antrat, lag daran, dass Chemie einige Jahre in Berlin spielte. Aus der Nachwendezeit resultiert der immer noch höchste Oberligaheimsieg des FSV: gegen die in TSG 90 Velten umbenannte Mannschaft hieß es 6:0. In der Regionalligasaison 1995/96 unterlag Optik dem FSV Velten jeweils mit 1:2 und 1:3.
Nachdem die Grün-Weißen Ende der 90-er Jahre Insolvenz anmelden mussten, begann der neugegründete SC Oberhavel auf Kreisebene wieder mit dem Punktspielbetrieb. Aktuell spielt man in der Landesliga Nord. Dort wird dem SCO eine schweres Jahr prophezeit. Am ersten Spieltag setzte es bei Schwarz-Rot Neustadt gleich eine 0:4-Schlappe.
Beim FSV wird es nach dem Plauen-Spiel wohl einige Umstellungen geben - definitiv im Tor, wo Marcel Subke nach dem Platzverweis gegen Babelsberg in der Vorsaison für eine Partie gesperrt ist. Sehr unwahrscheinlich ist der Einsatz von Leon Hellwig, der mit einer Magen-Darm-Erkrankung flach liegt. Und auch bei Jerome Leroy gibt es ein Fragezeichen. Er zog sich im Training eine Prellung auf dem Spann zu. Vielleicht ist dafür Mario Delvalle wieder dabei, der im Vogtland noch nicht im Kader stand. Für Murat Yilmaz, der sich im Aufbautraining befindet, käme ein Einsatz wohl noch zu früh.
Bezüglich einer besonderen Zielstellung für den Pokalwettbewerb hielt sich Ingo Kahlisch zurück: "Wir denken von Spiel zu Spiel. Aber am Sonnabend wollen wir natürlich in die nächste Runde."
Da die erste Runde traditionell erst um 15.00 Uhr angepfiffen wird, fahren die Fans auch erst um 12.05 Uhr vom Hauptbahnhof. Mit nur einmal Umsteigen wird Velten rechtzeitig erreicht. Leiter der Partie ist Frank Kaminski. (Detlev Nießner)