HOFFNUNG AUF DEN BÜRGERMEISTER
Viel Hoffnung setzen dabei die Fans auf den Bürgermeister. Egal mit wem man derzeit spricht, immer wieder fällt der Begriff "kommunale Unternehmen." Das könnte auch damit zusammenhängen, dass in dieser erfolgreichen Saison mehr Anhänger als früher die Optik-Elf zu Auswärtsspielen begleiteten. Und egal in welcher Oberligastadt der Verein weilte, in jedem Stadion waren Stadtwerke, Wohnungs- oder Entsorgungsunternehmen etc. präsent. Nach dem Aufstieg hat sich ja Rathenows Stadtoberhaupt eindeutig zum FSV bekannt. So ist die Hoffnung groß, dass sich in dieser Richtung bei den stattfindenden Gesprächen etwas bewegt.
Eine andere, aber nicht so dringende Entscheidung ist auch noch nicht gefallen. Der Vorbereitungstermin 1. August ist weiterhin offen. Gut möglich, dass ein Team aus der unmittelbaren Umgebung der Gegner sein wird.
Am Freitag hat der NOFV die Auf- und Abstiegsregelung für die Regionalliga bekanntgegeben. Das mit dem Aufstieg ist für Optik nicht relevant. Bei der Zahl der Absteiger ist nun klar, dass nichts klar ist. "Zwischen einem und drei", so die Aussage der Verbandsoberen. Sollte der Regionalligaerste aufsteigen und gleichzeitig kein ostdeutscher Drittligist absteigen, muss nur der 16. zurück in die Oberliga. Im umgekehrten Fall kann es selbst den 14. noch erwischen. Sicher gerettet ist also, wer mindestens drei Vereine hinter sich läßt. Das muss das Ziel des FSV Optik Rathenow sein. (Detlev Nießner)