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VORBERICHT

TOP-SPIEL GEGEN DEN TABELLENNACHBARN

Drei Spieltage vor Saisonende steht am Sonntag beim BFC Viktoria ein echtes "Sechs-Punkte-Spiel" auf dem Programm. Der Berliner Meister des Vorjahres spielt eine sensationelle zweite Halbserie. In einer separaten Rückrundentabelle stehen die Hauptstädter hinter der Hansareserve auf Platz zwei und verfügen sogar über die beste Offensive des Frühjahrs.
Drei Spieltage vor Saisonende steht am Sonntag beim BFC Viktoria ein echtes "Sechs-Punkte-Spiel" auf dem Programm. Der Berliner Meister des Vorjahres spielt eine sensationelle zweite Halbserie. In einer separaten Rückrundentabelle stehen die Hauptstädter hinter der Hansareserve auf Platz zwei und verfügen sogar über die beste Offensive des Frühjahrs.

Zwei Punkte trennen Optik und Viktoria noch. Und ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase bekommt Ingo Kahlisch Personalprobleme. Los geht`s beim Torwart. Gegen Wismar hielt Marcel Subke noch durch. Doch die Diagnose "Pferdekuss und Überdehnung des Innenbands" lassen nichts Gutes ahnen. Ausgeschlossen ist sein Mitwirken jedoch nicht, eine Entscheidung wird nach dem samstäglichen Abschlusstraining fallen. Definitiv nicht dabei ist Moris Fikic. Seine Gelbe Karte in der Vorwoche war die Fünfte der laufenden Saison - er muss einmal aussetzen.

Sowohl für die Gastgeber, als auch für Optik geht es am Sonntag im Friedrich-Ebert-Stadion um sehr viel. Wobei sich die Situation im Aufstiegswirrwarr etwas entzerrt hat. Durch Hansas Abstieg und Babelsbergs Klassenerhalt ist jetzt klar: aus der Oberliga-Nordstaffel gehen die Mannschaften auf den Plätzen Zwei bis Vier direkt in die Regionalliga. Ob der Fünfte Relegation spielt, steht erst nach Abschluss der jetzigen Vierten Liga fest.

Bei Rathenows Gegner wurde eine interessante Idee ins Gespräch gebracht. Da im Ebert-Stadion wohl größere Umbauarbeiten nötig wären, könnte man sich vorstellen, auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof während dieser Phase einen "Kurzzeit-Fußballplatz" zu errichten. Vorgemacht hat das ganze Fortuna Düsseldorf, wo für ein Jahr eine Behelfsarena mit 18000 Plätzen stand. Ganz so hoch will man im Berliner Südwesten dann wohl doch (noch) nicht hinaus.

"Wir denken weiterhin nur von Spiel zu Spiel." (BFC-Trainer Thomas Herbst), "Wir wollen aus den restlichen Spielen so viel wie möglich machen." (FSV-Spieler Hakan Cankaya) - das Wort Aufstieg kommt bei beiden Oberligisten derzeit nicht vor. Jeder versucht so gut es geht, den Druck von der jeweiligen Mannschaft zu nehmen. Unter diesen Umständen ist es durchaus vorstellbar, dass die um 14 Uhr beginnende Partie ein ähnlich gutes Niveau erreicht, wie das Hinspiel. Wenn dann das Resultat ebenfalls gleich bleibt - es gab ein 1:0 für den FSV- umso besser.

Wer die Mannschaft in diesem wichtigen Match unterstützen will, ist herzlich eingeladen, kurz vor 12 Uhr am Hauptbahnhof zu sein. Mit nur einmaligem Umsteigen fährt man bis fast zum Stadioneingang.