OPTIK WILL ZURÜCK IN DIE ERFOLGSSPUR
Dennoch sind die üblichen Floskeln a la "Gegner ernstnehmen, nicht überheblich sein" und so weiter, wohl nicht nötig. Gründe, die Gäste nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, gibt es einige. Zum einen hat der FSV erstmals in dieser Spielzeit eine kleine Negativserie. Die letzten vier Pflichtspiele gingen verloren. Dann haben die Brandenburger am Osterwochenende mit einem 2:0-Sieg über die kampfstarke Elf von Anker Wismar aufhorchen lassen. Und schließlich: der Doppeltorschütze des Hinspiels, Moris Fikic, fällt wegen einer Verletzung definitiv aus.
Der BSC Süd hatte den Klassenerhalt durch Türkiyems Insolvenz ja schon zeitig sicher. Ohne Druck begann man in der Winterpause damit die Mannschaft zu verändern. Mit Christian Rauch und Maximilian Wolchow kamen zwei Akteure aus Fürstenwalde. Steven-Matthias Meier, früher in Finkenkrug, wechselte ebenfalls zu den Havelstädtern. Schon im Sommer zog es Patrick Richter von Optik die 30 Kilometer havelaufwärts. Mit sechs Treffern ist er bester Torschütze beim BSC.
Ingo Kahlisch muss nach Lage der Dinge nur auf Fikic verzichten. Alle anderen trainieren fleißig. Die Zielstellung ist klar, Optik will in die Erfolgsspur zurück. Schön wäre es, wenn es erneut eine so tolle Unterstützung durch die Fans gibt, wie im Pokalspiel gegen den SV Babelsberg.
Der Anstoß am Vogelgesang erfolgt um 14 Uhr. Leiter der Partie ist Marco Schibull aus Templin.