AUSWÄRTS GEGEN UNION
Seit Montagabend herrscht in der Tabelle wieder so etwas wie Normalität. Durch den 1:0-Erfolg beim BFC zog Union an Optik vorbei und ist nun Dritter. Am Vogelgesang sieht man deshalb keinen Grund zur Panik. "Wir haben uns Montag zusammengesetzt. Beim FSV wird weiter ordentlich und in Ruhe gearbeitet. Wir werden unser Ding weiterhin durchziehen und versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen", so Ingo Kahlisch.
Beim Gegner, der die Partie übrigens als "richtungsweisend" für den angestrebten Regionalligaaufstieg einordnet, hält man sich im Hinblick auf Personalien verständlicherweise bedeckt. Es ist das Los einer zweiten Mannschaft, immer erst kurzfristig zu erfahren, wer von oben aushilft. Immerhin gilt die Zusammenarbeit zwischen Profi- und U23-Team bei den Hauptstädtern als vorbildlich.
Möglicherweise bekommt es die Optikabwehr mit dem besten Torschützen Steven Skrzybski zu tun. Der junge Stürmer mit dem unaussprechlichem Namen traf in der Oberliga bislang acht Mal. Dass es nicht noch mehr Treffer wurden hat zwei Gründe. Zum einen wirkte Skrzybski in vier Zweitligaspielen mit (stand aber noch weit öfter im Kader), zum anderen war er in der Rückrunde erst verletzt und hatte dann noch eine Zahn-OP. Seit einigen Tagen trainiert er aber wieder. Ob weitere Profis nicht mit nach Karlsruhe fahren, entscheidet sich wohl erst nach dem Abschlusstraining am Samstag.
Bei Optik können nach Lage der Dinge alle Aktiven eingesetzt werden. Eine Veränderung gab es allerdings: "Nikola Vujicic gehört ab sofort nicht mehr zum Oberligakader", verlautete es aus der Geschäftsstelle. Sowohl Patrik Scholz als auch Murat Yilmaz haben ihre Sperren abgesessen, krank oder verletzt meldete sich bislang niemand.
Da der Austragungsort, der Sportplatz Bruno-Bürgel-Weg, unmittelbar am S-Bahnhof Oberspree liegt, empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Rathenower Fans treffen sich kurz vor 11 Uhr am Hauptbahnhof. Wesentlich früher auf den Weg machen muss sich der Schiedsrichter. Matthias Lämmchen aus dem thüringischen Meuselwitz wird um 14 Uhr anpfeifen. (D.N.)