GASTSPIEL BEIM STÄRKSTEN STURM DER LIGA
Unmittelbar vor Optik liegen die Vorpommern auf Rang Drei. Punktgleich, aber mit einer besseren Tordifferenz. Bei den Gelb-Schwarzen hatte man sich den bisherigen Verlauf der Rückrunde sicher etwas anders vorgestellt. Schon das 2:1 gegen Malchow war mühsam. Dann kam ein 2:2 gegen den BFC, was nach einem 0:2-Rückstand bis knapp 20 Minuten vor Schluss so schlecht nicht ist.
Letzten Sonntag aber verlor Torgelow bei Viktoria Berlin mit 0:1. Dort fehlte dem Toptorjäger Clemens Lange Sturmpartner Daniel Pankau, der im Kurzurlaub in Liverpool weilte. Zusammen haben die beiden 28 Treffer erzielt! Nur sechs Oberligisten haben mit dem gesamten Team überhaupt öfter getroffen.
In der Vorsaison hätten die Norddeutschen aufsteigen können, wollten dies aber nicht. Bei den nun zurückgeschraubten Anforderungen seitens des Verbandes ist das Ziel aber ganz klar und eindeutig Regionalliga.
"Wir haben keinen Druck", wiegelte Ingo Kahlisch ab. "Was sollen wir denn anders machen? Auch in Torgelow wollen wir vernünftig stehen. Was dabei herauskommt, wird man sehen. Wir schauen nur von Spiel zu Spiel." Möglicherweise muss er dabei wieder umstellen. Vasilios Tsiatouchas erlitt eine Schienbeinprellung. Sein Einsatz ist nicht gänzlich ausgeschlossen, aber fraglich. Dafür steht Jerome Leroy, der gegen Dynamo nach seiner leichten Gehirnerschütterung nicht im Kader war, wieder im Training.
Leiter der Partie ist Jacob Pawlowski. Der 22-jährige kommt vom SC Staaken. Am Samstag um 14 Uhr wird er das Spiel in der Torgelower Gießerei-Arena anpfeifen.