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VORBERICHT

KEIN AUSFLUG MIT KAHNPARTIE

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Im Achtelfinale des FLB-Pokals reisen die Fußballer des FSV Optik am Wochenende nach Lübben. Verbandsligist Grün-Weiß ist Gastgeber für die Rathenower. Ingo Kahlisch machte im Vorfeld schon mal deutlich, dass es kein Ausflug mit Kahnpartie wird. "Wer in der Brandenburgliga spielt, muss schon eine ordentliche Mannschaft haben. Auswärts musst du so ein Spiel erst mal gewinnen. Wir werden definitiv niemanden unterschätzen."
Patrik Scholz leidet an einer Oberschenkelverhärtung und muss in Lübben wahrscheinlich zusehen.
Im Achtelfinale des FLB-Pokals reisen die Fußballer des FSV Optik am Wochenende nach Lübben. Verbandsligist Grün-Weiß ist Gastgeber für die Rathenower. Ingo Kahlisch machte im Vorfeld schon mal deutlich, dass es kein Ausflug mit Kahnpartie wird. "Wer in der Brandenburgliga spielt, muss schon eine ordentliche Mannschaft haben. Auswärts musst du so ein Spiel erst mal gewinnen. Wir werden definitiv niemanden unterschätzen."

Grün-Weiß Lübben entstand im Sommer 1991 als Zusammenschluss der ehemaligen Vereine Dynamo und Motor. Dynamo war in den 70-er Jahren recht erfolgreich, als man zweimal Bezirksmeister wurde und in die DDR-Liga aufstieg. Dem Fusionsverein gelang 2006 der Aufstieg in die Landesliga. Dort schaffte man gar den Durchmarsch und spielt seit 2007 in Brandenburgs höchster Spielklasse.

Aktuell haben die Spreewälder dort einige Probleme. Nach elf Spielen stehen erst neun Punkte auf der Habenseite. Zuletzt ließen die Grün-Weißen mit einem 3:3 gegen den FC Strausberg aufhorchen. Das besondere daran: Bis in die Schlussminute führten die Gastgeber. Optik tut gut daran, es nicht auf ein Elfmeterschießen ankommen zu lassen - Lübbens Torhüter Steffen Blaske parierte gegen Strausberg gleich zwei Strafstöße!

Im personellen Bereich gibt es bei beiden Teams einerseits eine Gemeinsamkeit. Sowohl Lübben (Steffen Schumann) als auch Optik (Benjamin Wilcke und Damir Coric) dürfen im Pokal auf Aktive zurückgreifen, die in der Meisterschaft gesperrt sind. Der große Unterschied zwischen beiden hört auf den Namen Scholz. Der bekannteste bei den Gastgebern, Trainer Frieder Andrich (früher Vorwärts Frankfurt) konstatiert erleichtert, dass sein Martin Scholz wieder genesen ist und in den Kader zurückkehrt. Dagegen muss Ingo Kahlisch aller Voraussicht nach auf seinen Kapitän Patrik Scholz verzichten, der wegen einer Oberschenkelverhärtung in dieser Woche gar nicht trainieren konnte. "Alle anderen sind gesund und munter", relativierte der Coach aber den Ausfall.

Auf Grund eventuell nötiger Verlängerungen wurden alle Spiele vom Verband bereits auf 13 Uhr angesetzt. Wer beim Anpfiff von Schiedsrichter Marcel Riemer aus Eisenhüttenstadt dabei sein will, finde sich bitte um 9.50 Uhr am Hauptbahnhof ein. Mit der Regionalbahn geht es ohne Umstieg durch bis Lübben. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten Fußweg zum Stadion der Völkerfreundschaft. Für alle Daheimgebliebenen wird es wieder einen Liveticker geben. (D.N.)