KEIN GRUND ZUR ÜBERHEBLICHKEIT
Erstmals qualifizierte sich Wismar in der Vorsaison für den DFB-Pokal. Das Spiel gegen Bundesligist Hannover 96 beschäftigte die Akteure, deren bekanntester sicherlich der ehemalige Oberligatorschützenkönig Enrico Neitzel ist, vielleicht mehr als der Punktspielalltag. In den letzten Wochen fing sich das Team von Coach Timo Lange aber wieder.
So sieht auch Ingo Kahlisch seine Elf nicht als haushohen Favoriten an. "Klar ist Wismar zu Beginn unter den Erwartungen geblieben. Aber wir wissen, dass dort eine sehr agressive, robuste, eben eine echte Männermannschaft auf dem Platz steht." Die Frage ist nur auf welchem. In den letzten Jahren war es in der Hansestadt üblich, mit fortschreitender Jahreszeit immer öfter auf den Kunstrasenplatz auszuweichen. Allerdings hat sich die Lage insofern verbessert, als dort inzwischen ebenfalls ein Kunstrasenfeld der neuesten Generation eröffnet wurde.
Personell gibt es aus Rathenower Sicht nicht viel zu vermelden. "Es haben alle trainiert." Die Aussage des Trainers bezieht sich übrigens inzwischen auch auf Jerome Leroy, der seit kurzem im Aufbautraining steht. Die Gefahr der Überheblichkeit besteht bei Optik ohnehin nicht, was Kahlisch in der Vorschau dennoch noch einmal betonte: "Wismar war immer eine sehr schwere Aufgabe. Wir werden schön vernünftig bleiben."
Schiedsrichter der Partie, die am Samstag bereits um 13.30 Uhr beginnt, ist der 27-jährige Sebastian Schmickartz von Wacker 21 Lankwitz aus Berlin.