SocialMedia Fanshop
VORBERICHT

DAS BUGA-DERBY

Dreimal hintereinander haben die Fußballer des FSV Optik zuletzt gegen Mannschaften gewonnen, die in der Tabelle vor ihnen standen. Am kommenden Wochenende geht die Reise nun zum Brandenburger SC Süd 05. Die sind nach gutem Start - die ersten vier Partien blieb man unbesiegt - mittlerweile auf Rang 13 abgerutscht.
Gegen die Südler erwartet Optik wieder ein echtes Kampfspiel.
Dreimal hintereinander haben die Fußballer des FSV Optik zuletzt gegen Mannschaften gewonnen, die in der Tabelle vor ihnen standen. Am kommenden Wochenende geht die Reise nun zum Brandenburger SC Süd 05. Die sind nach gutem Start - die ersten vier Partien blieb man unbesiegt - mittlerweile auf Rang 13 abgerutscht.

Dafür, seine Spieler vor einer eventuell auftretenden Überheblichkeit warnen zu müssen, sieht Ingo Kahlisch aber keinen Grund. "Nein, natürlich nicht. Alle wissen, dass es ein schweres Spiel wird. Die Jungs werden am Samstag hochkonzentriert sein. Zum Abheben besteht überhaupt kein Grund, wir werden schön bescheiden bleiben und von Woche zu Woche versuchen zu punkten."

Personell dürfte sich dabei nicht viel ändern. Bis auf die ohnehin fehlenden Martin Sengespeick und Jerome Leroy sind derzeit alle Kicker gesund und munter. Und die Stimmung innerhalb der Truppe ist gut, was angesichts der Serie von vier Siegen (inklusive Pokal), am Stück verständlich ist.

Dass trotzdem mit einer schweren Aufgabe gerechnet wird, ist durchaus gerechtfertigt. Zum einen ist es in der Oberliga trotz der Punktunterschiede meist ziemlich eng. Und dann geht es nach den eher spielerisch agierenden Zweitligareserven jetzt wieder gegen eine Truppe, die mit Sicherheit bis zum Umfallen kämpfen wird. Und - nur mal so für`s Phrasenschwein - schließlich handelt es sich ja um ein "Derby". Kein echtes, zugegeben, aber kein Gegner liegt geographisch gesehen so nah wie die Brandenburger. Wem nichts besseres einfällt, kann es ja als ein Duell zweier BUGA-Städte sehen.

Bei Süd 05 dürfte es für zwei Akteure ein besonderes Spiel sein. Rene Görisch bestreitet gegen Optik sein 200. Punktspiel und Patrick Richter kickte in der Vorsaison noch für Optik. Nach Steven Jahn, der fünfmal erfolgreich war, ist Patrick mit drei Treffern zweitbester Torschütze bei Süd.

Am Dienstag wurde das Achtelfinale im Landespokal ausgelost. Am 12. November muss Optik wahrscheinlich bei Verbandsligist Grün-Weiß Lübben antreten. Wahrscheinlich? Das Zweitrundenspiel der Spreewälder in Senftenberg wurde bei eigener 2:1-Führung kurz vor Ende der Verlängerung abgebrochen. Laut Presseberichten waren Spieler und Offizielle der Gastgeber vom FSV Glückauf Brieske Senftenberg an Tumulten beteiligt, die zum Abbruch führten.

Da aber Optik Rathenow einer Entscheidung des Sportgerichtes selbstverständlich nicht vorgreifen will, bleibt es erst einmal bei der Vermutung, nach Lübben zu reisen. Ingo Kahlisch kommentierte die Auslosung so: "Das wird eine schwere Aufgabe. Aber wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir sie lösen."