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VORBERICHT

AUGENMERK AUF DIE DEFENSIVE

Am dritten Oberligaspieltag reisen die Kicker des FSV Optik nach Mecklenburg-Vorpommern. Mit der TSG Neustrelitz geht es gegen eine Mannschaft, die zu den großen Favoriten der Staffel zählt. Das bewiesen die Residenzstädter bereits eindrucksvoll. Dem erwarteten Auftaktsieg gegen Malchow ließen sie am vergangenen Samstag ein 1:0 beim BFC Dynamo folgen.
Am dritten Oberligaspieltag reisen die Kicker des FSV Optik nach Mecklenburg-Vorpommern. Mit der TSG Neustrelitz geht es gegen eine Mannschaft, die zu den großen Favoriten der Staffel zählt. Das bewiesen die Residenzstädter bereits eindrucksvoll. Dem erwarteten Auftaktsieg gegen Malchow ließen sie am vergangenen Samstag ein 1:0 beim BFC Dynamo folgen.

Nicht alle hatten einen solch perfekten Start erwartet. Immerhin gab es bei der TSG einen großen Umbruch. Zehn Abgängen, bei weitem nicht alle freiwillig, stehen 13 Neuverpflichtungen gegenüber. Viele davon haben Erfahrung in höherklassigen Ligen gesammelt. Und um das Angriffsduo Aymen Ben-Hatira und Salvatore Rogoli werden die Neustrelitzer von den meisten Rivalen schon lange beneidet.

Beim FSV beginnt sich die personelle Situation so ganz langsam zu entspannen. Bis auf den langzeitverletzten Martin Sengespeick und Vincenzo Ferrera, dessen Achillesferse erneut dick wurde, steht der Kader wieder im Training. Wenn auch mit unterschiedlichem Stand. Daniel Pfefferkorn "beackert" ununterbrochen die Seiten- und Torauslinien. Mehr als Laufen immer rund um den Platz geht noch nicht. Bereits wieder gegen den Ball treten Ekin Gündogdu und Sascha Tröger, wobei letzterer eventuell am Wochenende sogar schon zum Einsatz kommen könnte.

Auf dem Trainingsplatz wäre es in dieser Woche aber auch so ganz schön voll geworden. Mehrere Aktive, vornehmlich für den Defensivbereich, stellten sich am Vogelgesang vor. Ob einer davon verpflichtet wird, sich in den nächsten Tagen noch weitere Kicker präsentieren oder die Halbserie mit dem vorhandenen Kader durchgezogen wird, ist aber noch nicht entschieden. Es besteht kein Grund zu Schnellschüssen, bis zum 31. August läuft die Wechselfrist noch.

Am Sonntag will Trainer Ingo Kahlisch mit seinem Team vor allem in der Abwehr besser stehen als zuletzt. Das wird bei einem Kontrahenten, der, anders als Altlüdersdorf und Lichterfelde, gerade in der Offensive über enormes Potential verfügt, auch nötig sein. So könnte sich Rathenows Startaufstellung durchaus ändern. Natürlich wird es ganz schwer, die Zielstellung ungeschlagen zu bleiben, zu erreichen. Aber auch in der Vorsaison war die TSG haushoher Favorit. Am Ende nahm Optik durch ein 1:0 sogar alle drei Punkte aus dem Parkstadion mit.

Schiedsrichter der Partie, die am Sonntag um 14 Uhr beginnt, ist Philipp Kutscher aus Berlin. Abfahrt für die Fans ist um 10 Uhr vom Hauptbahnhof.