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VORBERICHT

VOLL KONZENTRIERT GEGEN DAS TABELLENSCHLUSSLICHT

Am 21. Spieltag der Fußball-Oberliga empfängt der FSV Optik den Ludwigsfelder FC zum Landesderby. Nach dem 2:1-Hinspielsieg der Rathenower könnte es das vorerst letzte Aufeinandertreffen beider Vereine um Punkte sein. "Das war heute der Abstieg", sah LFC-Coach Klaus Kornmüller die Lage nach dem desaströsen 0:5 gegen Lichterfelde realistisch.
Am 21. Spieltag der Fußball-Oberliga empfängt der FSV Optik den Ludwigsfelder FC zum Landesderby. Nach dem 2:1-Hinspielsieg der Rathenower könnte es das vorerst letzte Aufeinandertreffen beider Vereine um Punkte sein. "Das war heute der Abstieg", sah LFC-Coach Klaus Kornmüller die Lage nach dem desaströsen 0:5 gegen Lichterfelde realistisch.

Es ist wohl noch nicht mal die Punktekonstellation, die ihn zur Verzweiflung trieb. Bis zum 14. Platz, der nach Lage der Dinge zur Relegation berechtigt, sind es nur fünf Zähler Rückstand. Nein, wie sein Team derzeit auftritt, nimmt dem Trainer, der in der B-Jugend einst zusammen mit Ingo Kahlisch auf dem Platz stand, jede Hoffnung. Das Fachorgan "Fußball-Woche" urteilte vernichtend: "Fehlerorgie, orientierungslose Einzelteile, ein Blackout nach dem anderen..." Ordentlich war lediglich die Qualität zweier Debütanten: Naofumi Tsukiyama und Wirges Jorge Ferreira Junior wurden verpflichtet.

Aber aufgepaßt! Wer jetzt nur über die Höhe des Sieges diskutiert, kann ganz böse auf die Nase fallen. Im letzten Auswärtsspiel trat der LFC bei Süd Brandenburg an und erzielte ein 2:2. Und das nachdem zuvor die Heimpartie gegen TeBe Berlin mit 0:3 vergeigt wurde. Bei Optik tut man also gut daran, voll konzentriert ins Spiel zu gehen. Wer Ingo Kahlisch kennt, weiß, dass er Überheblichkeit bei seinen Kickern gar nicht erst aufkommen lassen wird. Zumal er ja personell auch nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Weiterhin fehlen die verletzten Marten Müller, Benjamin Wilcke und Andre Zielke. Möglicherweise werden zu Beginn die selben Akteure auflaufen, die vergangenen Samstag mit dem 1:0 in Reinickendorf den vierten Sieg in Folge errangen.

Eine kurze Anreise haben nicht nur die Gäste, sondern auch der Unparteiische. Peter Plaue aus Stendal wird die Partie um 14 Uhr anpfeifen.