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SPIELBERICHT

MÜDE BEINE GEGEN NEURUPPIN

Nach einem harten Trainingsprogramm mit einem 8-Kilometer-Lauf und den berüchtigten "Kahlisch'en Kraftkreisen" waren die FSV-Kicker im Test gegen den MSV Neuruppin sichtlich "satt". Am Ende unterlag Optik nicht unverdient mit 0:3 gegen kompakt stehende und immer wieder gefährlich nach vorn spielende Gäste.

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Die FSV-Kicker um Patrik Scholz mussten nach einem harten Training auf die Zähne beißen.
Nach einem harten Trainingsprogramm mit einem 8-Kilometer-Lauf und den berüchtigten "Kahlisch'en Kraftkreisen" waren die FSV-Kicker im Test gegen den MSV Neuruppin sichtlich "satt". Am Ende unterlag Optik nicht unverdient mit 0:3 gegen kompakt stehende und immer wieder gefährlich nach vorn spielende Gäste.

Die hohe Trainingsbelastung war den Rathenower von Beginn an anzumerken. Ein Freistoß von Ekin Gündogdu und ein Schuß von Sascha Tröger durfte man zwar als Gelegenheit bezeichnen, wirklich gefährlich wurde es nicht. Da waren die Gäste aus anderem Kaliber. Mit dem ersten Angriff gingen sie in Führung. Sebastian Skupke setzte sich auf dem rechten Flügel durch, seine Eingabe verwertete Christian Stölke.

[img_li]OptikBilder/Saison10_11/Testspiele/test_neuruppin2.jpg[/img_li]Auch danach fiel dem FSV gegen defensive Neuruppiner nicht viel ein. Selten ging es über die Außen. Körperlich, aber auch gedanklich waren die MSV-Akteure schneller. Als Benjamin Wilcke gegen Stölke zu ungestüm einstieg, zeigte Schiedsrichter Steffan Hübner aus Potsdam auf den Elfmeterpunkt. Martin Dombowski ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Erst ganz kurz vor der Pause eine echte Chance für Rathenow. Mit einer feinen Einzelleistung ließ Hakan Cankaya zwei Abwehrspieler stehen, Daniel Fraufarth im Tor parierte glänzend.

Zur Pause wechselte Ingo Kahlisch fünfmal. Bevor sich die umformierte Mannschaft gefunden hatte, stand es 0:3. Christian Stölke traf von der Strafraumgrenze genau ins rechte Eck. Nun übernahm Optik die Initiative. Am Ende lautete das Eckenverhältnis 13:1. Die Möglichkeiten wurden zahlreicher und zwingender. Das Problem: Weder Daniel Pfefferkorn, noch Patrick Richter, Jan Streisel oder Dejan Kalan trafen. Und als das Michael Puhlmann eine knappe Viertelstunde vor Schluß endlich gelang, war die Fahne des Assistenten oben - Abseits.

So blieb es beim 0:3, was Ingo Kahlisch relativ gelassen sah: "Das beunruhigt mich nicht. Die große Trainingsbelastung und ein kompakt stehender, agressiver Gegner ließen uns immer einen Schritt zu spät kommen. Nach dem Wechsel ging es, wir haben nur die klaren Chancen nicht genutzt. Positiv für mich, dass Mario Manuel Delvalle Silva nach seiner langen Verletzungspause wieder mitwirken konnte." (D.N.)

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Aufstellung: Sengespeick (46.Baitz) - Becker, Gouhari (57.Leroy), Wilcke (46.Delvalle Silva), Tröger (46.Aslan) - Scholz, Cankaya (46.Puhlmann) - Ferrera (46.Streisel), Kalan, Pfefferkorn - Gündogdu (57.Richter)

Tore:
0:1 (14.) Stölke
0:2 (38.) Dombrowski
0:3 (46.) Stölke