GELUNGENER START IN DIE VORBEREITUNG
Und der Drittligist ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer das Sagen auf dem Platz hat. Mit sicherem Passspiel wurde der FSV in die eigene Hälfte gedrängt. Doch Optik stand defensiv sicher und gestattete den Potsdamern kaum eine Torchance, eigene Vorstöße blieben allerdings ebenfalls Mangelware. Einer der wenigen Höhepunkte war ein umstrittener Foulstrafstoß, getreten von Dominik Stroh-Engel, den Martin Sengespeick im Rathenower Kasten aus dem Eck fischte, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel lebhafter. Und das lag nicht nur daran, dass die Gäste ein weiteres Mal einen Elfmeter vergaben. Diesmal war es Almedin Civa, der nach einem Handspiel von Patrik Scholz an Martin Sengespeick scheiterte. Der vermeintliche "Elfmeterheld" wiegelte nach dem Spiel jedoch ab: „Beide Elfer waren nicht besonders gut geschossen.“
Hinter sich greifen musste Sengepeick dann aber trotzdem: In der 67. Minute zog Guido Kocer trocken von der Strafraumgrenze ab und der Ball schlug unhaltbar im rechten Eck ein. Bei Optik ließ zum Ende hin sichtbar die Kraft nach. Nach einem Oberschenkelkrampf von Sascha Tröger zog Babelsbergs Neuzugang, der Norweger Geir Andre Herrem, in der 85. Minute auf der rechten Seite auf und davon und erhöhte auf 0:2. Kurz darauf musste Andre Zielke angeschlagen raus. Da Sasan Gouhari seit der Halbzeitpause ebenfalls nicht mehr auf dem Platz stand, musste Patrik Scholz in die Innenverteidigung rücken.
In der Schlussminute schlug Geir Andre Herrem dann noch ein weiteres Mal zu und erhöhte aus dem Gewühl heraus auf 0:3. Noch während die sangesfreudigen Babelsberger Fans das standesgemäße "03" feierten, schlug Optik eiskalt zurück. Nach starker Vorarbeit von Neuzugang Apeneleke Kwaku-Mensah Dossou ballerte Jan Streisel dessen maßgerechte Flanke mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:3 in die Maschen.
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Keine Chance für Marian Unger bei Jan Streisels Kopfball.
Danach war Schluss und Ingo Kahlisch freute sich „über eine ordentliche Trainingseinheit gegen einen starken Gegner. Wer sich die dritte Liga ansieht, weiß, was für ein schneller Fußball dort gespielt wird. Babelsberg ist schon richtig gut. Für mich haben sie die beste Mannschaft seit 20 oder 30 Jahren. Von daher bin ich mit dem Resultat zufrieden, zumal mit Delvalle Silva, Kalan und Becker ja auch noch einige Spieler gefehlt haben.“
Zu den beiden Neuzugängen, Hakan Cankaya und Apeneleke Kwaku-Mensah Dossou, die einen ordentlichen Eindruck hinterließen, meinte Kahlisch: „Ich denke, man hat gesehen, dass uns beide Spieler weiterhelfen können.“ Cankaya kommt vom Ligakonkurrenten BAK und soll ebenso wie Kwaku-Mensah Dossou, der zuletzt beim TuS Holstein Quickborn aktiv war, im offensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. (N.R.)
Bilder vom Spiel >>
Tore:
0:1 Kocer (67.)
0:2 Herrem (85.)
0:3 Herrem (89.)
1:3 Streisel (90.)
Aufstellung: Sengespeick - Aslan, Gouhari, Wilcke, Tröger - Leroy, Scholz, Hellwig - Cankaya, Gündogdu, Pfefferkorn
Eingewechselt: Kwaku-Mensah Dossou, Zielke, Richter, Streisel