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SPIELBERICHT

NICHT SO SCHLECHT WIE DAS ERGEBNIS

"Heute hat man gesehen, dass uns noch ein paar Spiele fehlen", so Ingo Kahlischs Fazit nach dem Test gegen den SV Babelsberg. 1:5 hieß es am Ende aus Rathenower Sicht, und dass es trotz der 1:0-Führung durch Wedemann noch eine so deutliche Niederlage wurde, lag nicht nur an der besagten wetterbedingt fehlenden Spielpraxis, sondern auch am starken Auftitt des Regionalliga-Spitzenreiters in der zweiten Halbzeit, als vor allem Ümit Ergidir kaum zu stoppen war.

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30. Minute: Till Wedemann trifft aus der Drehung zur 1:0-Führung
"Heute hat man gesehen, dass uns noch ein paar Spiele fehlen", so Ingo Kahlischs Fazit nach dem Test gegen den SV Babelsberg. 1:5 hieß es am Ende aus Rathenower Sicht, und dass es trotz der 1:0-Führung durch Wedemann noch eine so deutliche Niederlage wurde, lag nicht nur an der besagten wetterbedingt fehlenden Spielpraxis, sondern auch am starken Auftitt des Regionalliga-Spitzenreiters in der zweiten Halbzeit, als vor allem Ümit Ergidir kaum zu stoppen war.

Nach dem Test am Vortag gegen die U23 von Energie Cottbus, die ja eigentlich Optiks Punktspielgegner für den heutigen Samstag sein sollte, hatte Babelsberg gegen hellwache und gut organisierte Gäste zunächst Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Die Rathenower versteckten sich auf dem sehr gut bespielbaren Kunstrasenplatz nicht, kombinierten munter mit und wurden in der 30. Minute mit dem Führungstreffer durch Till Wedemann belohnt, der nach einer Ecke per Drehschuss erfolgreich war.

Das war scheinbar der Weckschuss für die Potsdamer, die prompt antworteten. Hebisch verzog zwar in der 33. Minute noch aus aussichtsreicher Position, doch fünf Minuten später zimmerte Patrick Moritz den Ball aus 20 Metern trocken ins linke Eck. Kurz vor der Halbzeit wäre fast noch das 2:1 gefallen, doch Ergidir traf nur den Pfosten.

Um seinen Jungs Spielpraxis zu geben, wechselte Ingo Kahlisch zur zweiten Halbzeit munter durch. Naturgemäß bringt das Abstimmungsschwiergikeiten mit sich, und die nutzten die 03er eiskalt aus. Zunächst Anton Müller (48.) und danach Ümit Ergidir mit einem sehenswerten Fallrückzieher (54.) drehten das Ergebnis auf 3:1.

Doch der FSV fing sich noch einmal und hatte wenig später zwei dicke Gelegenheiten, doch ein bärenstarker Daniel Zacher im Babelsberger Kasten, der Optik schon im Landespokal-Achtelfinale zur Verzweiflung getrieben hatte, fischte zunächst einen Kopfball von Thamas Lettow (59.) und dann einen Freistoß von Patrik Scholz (63.) von der Linie. Danach wechselte Optik noch zweimal und die Gastgeber trafen noch zweimal. Kutschke in der 79. und Kocer in der 82. Minute sorgten für die am Ende etwas zu hohe 1:5-Niederlage.

Ingo Kahlisch zeigte sich trotz der hohen Niederlage recht zufrieden: "Das Ergebnis ist natürlich zu hoch, aber wir haben uns im Großen und Ganzen recht ordentlich päsentiert. Vor allem Till Wedemann, Slim Jaballah und Thomas Lettow haben mir heute gut gefallen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehrmals gewechselt, und da ist es dann gegen solche Mannschaften immer schwer. Trotzdem erwarte ich natürlich in so einer Situation mehr Disziplin und Ordnung. Heute hat man gesehen, dass uns noch ein paar Spiele fehlen. Wir können seit Wochen nur auf einem kleinen Hartplatz trainieren. Hoffen wir, dass der Schnee endlich taut." (N.R.)

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Aufstellung: Sengespeick - Leroy, Sasan Gouhari, M. Lettow (45. Zielke) - Aslan (45. Saman Gouhari), Jaballah (77. Topuz), Scholz, Korkut (63. Seelisch), T. Lettow (63. Puhlmann) - Kalan (45. Müller), Wedemann