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OBERLIGA

AUSWÄRTS BEI DEN LILA-WEISSEN

Am Sonntag tritt Optik bei Tennis Borussia Berlin an, das sich nach zwei Achtungserfolgen im Aufwind befindet.
Vier Teams aus der Nord-Staffel waren einst in der höchsten Spielklasse beheimatet, in der Bundesliga allerdings nur die Lila-Weißen. Aber das ist lange her. Momentan trennt Optik und TeBe nur ein Punkt in der Oberliga.

Die Charlottenburger sind unter Neu-Trainer Jeffrey Seitz zu den Minimalisten der Liga mutiert. 7:7 Tore – weniger gab es bei keinem anderen Verein. Die eigenen Treffer verteilen sich auch noch auf sieben Schützen. Mussten die zahlreichen Fans - mit einem Schnitt von 629 Besuchern verzeichnet Borussia den höchsten Zuspruch im Norden -anfangs bangen, hat sich die Mannschaft mittlerweile stabilisiert.

Zuletzt ließ man zweimal aufhorchen. Im Landespokal wurde Regionalligist BFC Dynamo rausgeworfen und in der Vorwoche gab es bei Titelanwärter Siedenbollentin einen 1:0-Auswärtssieg.

Wie hat Optik die Niederlage gegen Makkabi verarbeitet? „Das hat auch bei mir ein bisschen gedauert. Aber inzwischen, so habe ich das auch den Jungs gesagt, schauen wir wieder nach vorn. Spielerisch war das doch in Ordnung, wir werden also genauso vernünftig weiterarbeiten wie bisher. Mannschaft und Trainerteam sind sich einig, in den nächsten Spielen wollen wir uns die verlorenen Punkte zurückholen.“ Soweit Ingo Kahlisch.

Meldet sich niemand mehr krank oder verletzt, dürfte der Kader am Sonntag wieder um einen Akteur wachsen. Während der schon gegen Makkabi fehlende Jamal Willrich weiter aussetzen muss, kann Luka Zdep wieder dabei sein. Kapitän Jerome Leroy bescheinigte Luka eine „sehr gute Trainingswoche“.

Für Rathenow ist es das letzte Spiel des Jahres, bei dem man sonntags antreten muss. Anstoß ist um 14 Uhr, Schiedsrichter ist Louis Kehl vom SC Markneukirchen, dem beide Vereine erstmals begegnen.

Auf Grund der beginnenden Herbstferien ist der Spielbetrieb im Nachwuchs unterbrochen. Lediglich die D2-Junioren bestreiten am Samstag um 11 Uhr noch ein Nachholspiel gegen den Bredower SV II. Gekickt wird im Premnitzer Stadion der Chemiearbeiter.