AUSWÄRTS BEI DYNAMO SCHWERIN
Beim FSV gab es zu Beginn der Woche Redebedarf, und das in doppelter Hinsicht. „Am Montag haben wir der Mannschaft sehr eindringlich klar gemacht, was wir erwarten und wo sich etwas ändern muss. Ich hoffe, nun hat jeder verstanden, um was es geht.“
Der zweite Punkt betrifft die Kartenflut der letzten Wochen. Die betrifft ja bei weitem nicht nur Optik Rathenow. Im Vergleich zur Vorsaison ist die Zahl der Verwarnungen und Platzverweise um mehr als 50% gestiegen. Spieler, Offizielle und Anhänger vieler Vereine bestätigen jedoch, dass die Liga keinesfalls unfairer geworden ist.
Dazu nochmals Ingo Kahlisch: „Draufhauen bringt nichts. Wir haben uns entschlossen, einen Brief an den NOFV zu schreiben, in dem wir unsere Sicht auf die Dinge klarstellen und einen gemeinsamen Dialog anbieten.“
Das wird aber nicht als Ursache für den Tabellenstand gesehen, denn: „Es muss uns endlich gelingen, mehr Torgefahr zu erzielen. Wer nicht trifft, kann nicht gewinnen.“
Dabei werden am Samstag allerdings nicht alle Aktiven zur Verfügung stehen. Nima Amiri muss wegen einer Gelbsperre aussetzen. Und Yunus Solak ist erstes Opfer der anrollenden Grippewelle geworden. Alle anderen sind mit Eifer bei der Sache und, wie Ingo Kahlisch betonte: „die Stimmung ist immer noch gut.“
Am Vogelgesang ruht der Ball am Wochenende. Außer den Männern ist lediglich die A-Jugend im Pflichtspieleinsatz. Im Landespokal trifft die Spielgemeinschaft am Sonntag um 10:30 Uhr auf den SV Dallgow. Diese Partie wird in Premnitz ausgetragen.