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OBERLIGA

NIEDERLAGE BEIM LANDESPOKALSIEGER

Im Test beim RSV Eintracht zeigt sich Optik deutlich verbessert, verliert aber zum Ende Kraft und taktische Ordnung.
Foto: Verein
Als Till Plumpe nach zehn Minuten einen einfachen Rathenower Ballverlust im Mittelfeld per strammem Schuss genau ins linke untere Eck zum 1:0 nutzte, hatte Optik bereits zwei verheißungsvolle Angriffe vergeben.

Yunus Solak aus dem Lauf drüber, das war vielleicht auch schwierig. Viel ärgerlicher war, dass der schon recht freistehende Nico Donner das Leder am langen Pfosten vorbeisetzte.

Vom Rückstand ließen sich die Rathenower überhaupt nicht beeindrucken, hatten in einer offenen ersten Hälfte sogar leichte Vorteile beim Umkehrspiel. Zweimal setzte sich Nima Amiri über rechts stark durch. Beim ersten Mal mit einer scharfen Eingabe, die kein FSV-er mit der Schuhspitze erreichte, beim zweiten Mal mit einem vom Keeper gut gehaltenen Direktschuss.



Kurz nach Wiederbeginn musste der Ausgleich fallen. Salomao Nafilo zog mit einem Steilpass auf und davon, überlupfte den herausstürzenden Torhüter, traf aber nur auf statt ins Netz. Besser machte es die Eintracht auf der anderen Seite. Nach Vorarbeit von Fabian Seeger traf Endi Jupolli zum 2:0.

Optik blieb dran, doch weder Nico Donner (per Kopf drüber), noch Adam Harkimov (sein gut liegender Schuss wurde zur Ecke abgefälscht) waren erfolgreich. Taktisch ungeschickt stellte sich Rathenow am Ende an. Bei einer versuchten Schlussoffensive wurde die Deckung so sehr vernachlässigt, dass Jupolli zum Hattrick und der RSV damit zum 4:0-Erfolg kam.

Ingo Kahlisch: "Das Ergebnis ist klar zu hoch. Die erste Halbzeit fand ich von uns sehr ordentlich. Es war ja erst unsere fünfte Einheit. Aber klar, wir brauchen noch Verstärkung."

Jerome Leroy: "In einer sehr ordentlichen ersten Hälfte haben wir uns leider nicht belohnt. Auch nach der Pause haben wir gut angefangen, die Riesenchance von Samu muss einfach rein. Nach hinten raus war es dann für Stahnsdorf zu einfach, uns fehlte Ordnung und zum jetzigen Zeitpunkt auch noch die Kraft."

Weiter geht es bereits am Dienstag. Dann gastiert Regionalligist FSV Luckenwalde am Vogelgesang. Ab 18 Uhr könnte es ein Wiedersehen mit Lucas Will geben, der zu den Gelb-Blauen gewechselt ist.

Optik: Hawwary (46. Sebastian) - Hinze, Gerlach, Bateman, Phong (46. Nafilo) - Solak (56. Fehlberg), Aktürk - Amiri (56. Harkimov), Vicente (46. El-Meguid), Donner - Alassane (46. Strana)

Tore:
1:0 Till Plumpe (10.)
2:0 Endi Jupolli (51.)
3:0 Endi Jupolli (88.)
4:0 Endi Jupolli (90.)