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OBERLIGA

WINTERPAUSE AM VOGELGESANG

Wie in jedem Jahr gibt es an dieser Stelle einen kleinen statistischen Rückblick auf die Hinrunde.
Auch wenn es keine romantischen Bilder einer tief verschneiten Winterlandschaft gibt - am Vogelgesang ist es derzeit ruhig. Die Winterpause dauert allerdings nicht sehr lange. Schon am 6. Januar beginnt für die Oberliga-Mannschaft die Vorbereitung auf die Rückrunde. Somit wird es Zeit für ein kleines statistisches Fazit.

Seit dem Saisonauftakt Anfang Juli bestritt die Mannschaft insgesamt 30 Punkt-, Pokal- und Testspiele. Die Hälfte, also 15 wurden gewonnen. Neben 9 Niederlagen gab es 6 Remis. Inklusive der Testspieler wurden 27 Akteure eingesetzt, die es auf ein Torverhältnis von 62:42 brachten. Mit Abstand am erfolgreichsen war dabei Jamal Mantatu Rogero, der es auf 19 Treffer brachte. Je acht Tore erzielten Jerome Leroy und Matt-Brahan Zie.

Jamal ist nicht nur vereinsinterner Torjäger. In der Oberligarangliste bedeuten seine neun Punktspieltore immerhin Rang fünf. So gut steht der FSV als Mannschaft leider nicht da. Fünf Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen bedeuten zur Winterpause Platz zwölf.

Das liest sich vielleicht nicht so toll. Wichtiger ist, dass Rathenow auf den ersten (möglichen) Abstiegsplatz bei einem Spiel weniger vier Punkte Vorsprung und das um 19 Treffer bessere Torverhältnis hat.

Auffällig ist die Diskrepanz zwischen Vogelgesang und Auswärtsfahrten. In einer separaten Heimtabelle belegt Optik Platz 13 und hat nach Schlusslicht Rostocker FC mit nur sieben eigenen Toren den zweitschwächsten Wert. In der Fremde sah das anders aus. Obwohl erst sieben Auswärtsspiele absolviert sind, liegt man hier auf Rang neun und hat mit 18:15 ein positives Torverhältnis. Nur Lichtenberg, Preussen und TeBe, alle mit mehr Partien, haben auswärts öfter gejubelt.

In einer Wertung ist der FSV Optik "Schlusslicht". Genau wie Neustrelitz haben auch die Westhavelländer erst 20 Kicker in Punktspielen eingesetzt. Die meisten hat, wenig überraschend, Hansa Rostock II mit 29.

Spitzenreiter sind die Kahlisch-Schützlinge dafür bei den Dauerbrennern. Es gibt in diesem Jahr schon zur Saison-Halbzeit nur noch fünf Spieler, die keine Minute versäumt haben; so wenig wie noch nie. Neben Kevin Owczarek (Lichtenberg 47), Dennis Ladwig (TSG Neustrelitz) und David Danko (Tennis Borussia) gehören mit Simeon Hawwary und Justin Gerlach gleich zwei Rathenower zu diesem illustren Kreis.

Sorgen bereitet allen Vereinen der Staffel die Entwicklung der Zuschauerzahlen. Hier liegt Optik mit einem Schnitt von 184 zahlenden Besuchern auf Platz Sieben. Selbst der unangefochtene Publikumsmagnet Lichtenberg 47 (637 Fans pro Spiel) beklagt einen Rückgang von gut 16% zum Vorjahr. Die wenigste Unterstützung hatte TuS Makkabi. Der ohnehin schon geringe Zuspruch der letzten Saison, als durchschnittlich 86 Fußballinteressierte Eintritt zahlten, hat sich nochmals dramatisch verringert und liegt nun nur noch bei 63.

Schauen wir auf die FairPplay-Tabelle, geht ein großes Lob nach Rostock. Spielerisch hoffnungslos unterlegen und noch ohne jeden Punktgewinn, stellt der Rostocker FC das bislang fairste Team der Liga. In dieser separaten Wertung darf aber auch Optik stolz sein. Bis auf den Platzverweis von Shpetim Xhaka in Staaken beendete Rathenow seine Partien vollzählig und liegt momentan auf dem dritten Platz. Vier Spieler wurden in der Hinrunde zweimal vorzeitig zum Duschen geschickt: Manuel Schmiedebach (GW Ahrensfelde), Tristan Wagner (Hansa Rostock II), Louis Guske (SC Staaken) und Kanto Vitiafana Voahariniaina (TuS Makkabi).

Ein kurioser Fakt zum Abschluss: In der gesamten Vorsaison gab es 13 Eigentore, in der erst halb ausgespielten Serie 24/25 schon deren 15! Hier war Optik vorne und hinten betroffen. Beim 4:1 in Wismar profitierte der FSV vom Eigentor des Anker-Keepers, im letzten Heimspiel gegen Aufsteiger Ahrensfelde sorgte Jakob Reichenbach mit einem Schuss ins eigene Netz für das zwischenzeitliche 0:1.

Damit genug der Zahlen aus der Vergangenheit. Ingo Kahlisch schaut lieber nach vorne und damit das auch die Fans tun können, hier schon einmal die Termine der bisher feststehenden Testspiele:

Sa, 18. 01., 13:00 Uhr
Optik - SV Babelsberg 03

Sa, 01.02., 13:00 Uhr
Lok Stendal - Optik

Di, 04.02., 18:30 Uhr
Optik - Havelwinkel Warnau

Sa, 08.02., 13:00 Uhr
Optik - Süd 05 Brandenburg

Sobald weitere Partien feststehen, werden diese bekanntgegeben.