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REGIONALLIGA

MIT RÜCKENWIND NACH BAUTZEN

Nach dem Einzug ins Pokalfinale unter der Woche, fährt Optik mit viel Selbstvertrauen zum FSV Budissa Bautzen.
Die Havelländer müssen am Samstagmorgen früh aufbrechen, steht doch eine der weitesten Auswärtsfahrten auf dem Programm. Mehr als 300 Kilometer liegen zwischen der Optikstadt aus Brandenburg und den Senfstädtern aus Sachsen. Weniger weit ist die Entfernung in der Tabelle zwischen den beiden Teams, stehen doch beide auf einem Abstiegsrang. Und bei beiden Mannschaften hat das auch den gleichen Grund, zählt nämlich die Offensive nicht gerade zu den großen Stärken der Teams. Während Optik in 18 der 29 Spiele keinen Treffer erzielen konnte und zuletzt viermal in Folge ohne Torerfolg in der Liga blieb, warteten die Bautzener Fans auch bereits in 16 Spielen auf einen Torerfolg ihrer Mannschaft, zuletzt sogar in fünf aufeinanderfolgenden Spielen. Alles andere als ein 0:0 wäre also eine Überraschung?

Mitnichten! So fielen im Hinspiel gleich fünf Tore, vier davon zugunsten Optiks. Mit 4:1 schlug die Truppe von Trainer Ingo Kahlisch im Herbst die Bautzener am Vogelgesang. Die Qualität in der Regionalliga Spiele zu gewinnen ist in Rathenows Kader also durchaus vorhanden. Das ist in der Liga auch nicht unbemerkt geblieben. So hagelt es in aller Regelmäßigkeit viel Lob von den gegnerischen Trainern zu Optiks Spielweise. Nur die Punkte ließen die Rathenower leider viel zu häufig liegen. In Bautzen soll nun aber Schluss damit sein. Es gilt sich vernünftig aus der Regionalliga zu verabschieden. Zwar ist rechnerisch der Klassenerhalt noch zu bewerkstelligen, beim Blick auf die Tabelle sollten aber selbst die größten Optimisten zu Realisten werden. Aber im Fußball ist schon viel passiert und wenn doch noch ein Wunder stattfinden sollte, werden wir uns nicht dagegen wehren.

Optik kann auf jeden Fall befreit aufspielen, liegt der Druck doch beim Tabellensechzehnten aus Bautzen. Lässt das Team von Petrik Sander nämlich auch gegen Optik die Punkte liegen, dann wird die Regionalligaluft für die Sachsen auch ganz dünn. Also liebe Optikfans, gerade nach dem grandiosen Pokalerfolg in Luckenwalde haben unsere Männer jede Unterstützung verdient. Begleiten Sie uns nach Bautzen, denn nur gemeinsam sind wir stark!