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REGIONALLIGA

ROT-WEISS ERFURT KOMMT

Am Samstag gibt sich ab 13:30 Uhr der FC Rot-Weiß Erfurt im Stadion Vogelgesang die Ehre.
Drei Spiele in einer Woche und das in einer unglaublich starken Regionalliga - für einen echten Amateurverein wie es Optik ist, ist das nicht immer ganz einfach. Und doch nehmen wir gerne all das auf uns, um unserem kleinen Städtchen Rathenow ansprechenden Leistungsfußball zu zeigen.

Und gerade Spiele wie das am morgigen Samstag sind es, die uns für all diese Mühen entschädigen. Um 13:30 Uhr gibt sich der FC Rot-Weiß Erfurt im Stadion Vogelgesang die Ehre.

Am 25. Mai 1895 noch als Cricket Club Erfurt gegründet, gehörte der ein Jahr später in SC Erfurt 1895 umbenannte Club im Jahre 1900 zu den Gründungsmitgliedern des DFB. Bevor sich der Verein 1966 als FC Rot-Weiß Erfurt neugründete, wurde man 1954 und 1955 sogar DDR-Meister. Aber auch als FC RWE war man nicht minder erfolgreich. In der Saison 91/92 führte der Weg sogar in den UEFA-Cup.

In den Spielzeiten 1994/95 und 1995/96 trafen die Erfurter in der damals noch drittklassigen Regionalliga Nordost erstmals auf unseren FSV. Beide Spiele am Vogelgesang endeten damals 1:1, Optik ist also zu Hause noch ungeschlagen.

Nach vielen Jahren in der Dritten Liga mussten sich die Thüringer nach der vergangenen Saison in die Regionalliga begeben. Dort geht es nun darum, sich finanziell wieder zu konsolidieren und eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, die früher oder später wieder in Richtung Vollprofifußball angreifen kann.

Dazu hat man sich vor der Saison mit Thomas Brdarić mit einem ehemaligen deutschen Nationalspieler verstärkt, der auch Optik und den Vogelgesang bereits genau kennt. Schließlich war er schon mit der TSG Neustrelitz und TeBe zu Gast. In der Pressekonferenz zum morgigen Spiel ließ er durchblitzen, wie er gegen kompakte Optiker spielen möchte.

Selbstverständlich gehen die Erfurter als klarer Favorit ins Spiel gegen Optik. Dass sie dabei trotzdem nicht unschlagbar sind, zeigten die vergangenen Wochen. Die letzten fünf Spiele konnte Erfurt keinen Sieg mehr einfahren.

Der Kader, der Ingo Kahlisch zur Verfügung steht ist fast komplett. Nur Leon Dippert, bei dem immer noch kein Befund erstellt wurde, fehlt dem Verein. Wir drücken Leon noch immer alle Daumen, dass er bald wieder auf den Beinen ist und mit der Mannschaft trainieren kann.

Der FSV Optik hofft auch bei diesem namhaften Gegner wieder auf zahlreiche Unterstützer. In guten wie in schlechten Tagen – Gemeinsam sind wir stark!