KLARES ZIEL: WEITERKOMMEN
Babelsberg 74 ist heute einer der wenigen Fußballvereine, in der nicht die erste Männermannschaft den Ton angibt. Beim FSV sind die Frauen ziemlich erfolgreich, wurden 2017/18 brandenburgischer Meister und nehmen in dieser Saison zum dritten Mal am DFB-Pokal teil.
Davon träumen die Männer vielleicht auch, doch Optik wird etwas dagegen haben. "Natürlich haben wir zur Zeit viele Verletzte und einige angeschlagene Spieler. Dennoch ist unser Ziel ganz klar das Weiterkommen", so Ingo Kahlisch. Neben Kevin Adewumi, Patrick Baudis, Shelby Printemps, Cüneyt Top und Suguru Watanabe wird auch einer fehlen, der gar nicht mehr verletzt ist. Süleyman Kapan hat ja in der Vorsaison beim Achtelfinal-Sieg der Rathenower in Krieschow die Rote Karte bekommen. Das Sportgericht entschied auf eine Sperre von zwei Spielen. Da der FSV allerdings nur noch eine Partie bestritt, nämlich das 0:1 gegen Babelsberg 03, und Platzverweise mit Saisonende nicht "verjähren", muss Süle am Samstag zuschauen.
Das tun hoffentlich auch viele Rathenower Fans. Die Anreise ist recht unkompliziert und erst nach dem Mittagessen nötig. Kurz nach 13 Uhr mit dem RE nach Wustermark, dort vom selben Bahnsteig mit der Regionalbahn nach Potsdam. Vom Hauptbahnhof sind es nur zwei S-Bahn-Stationen bis Griebnitzsee. Der Sportplatz in der Rudolf-Breitscheid-Strasse befindet sich nur wenige Meter vom S-Bahnhof entfernt.