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OBERLIGA

OPTIK REIST ZUM FSV UNION

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde reisen die Fußballer des FSV Optik am Sonntag nach Fürstenwalde.
Noch vor zwei Jahren gehörte Fürstenwalde zur Spitzengruppe der Oberliga. Erst am Ende ging den Männern aus dem Kreis Oder-Spree etwas die Puste aus, wurde der durchaus mögliche Regionalligaaufstieg verpasst. Dennoch blieb man in Brandenburgs Osten realistisch. Der zwölfte Rang der Vorsaison brachte keine Unruhe in den Verein.

So ist es auch diesmal. Der derzeitige Zehnte ist schon jetzt jenseits von gut und böse. Dabei könnten Ingo Kahlisch und Mario Reichel über die gleichen Probleme diskutieren - aber nur wenn sie sich genau gegenüberstehen. Während Optik ja im Winter Nachholbedarf in der Defensive anmeldete, drückt der Schuh die Gastgeber am anderen Ende. Bei zehn Punkten Rückstand auf Rathenow hat Union mit 21 Gegentoren sogar zwei weniger kassiert, als der Kontrahent.

Dafür traf man selbst aber lediglich 19-mal ins Netz. Nur Schöneiche und Greifswald waren noch erfolgloser. Immerhin reichten die 19 Tore zu 23 Punkten. Dadurch muss man den Namen des Hauptplatzes im Friesenstadion nicht wörtlich nehmen. SOS-Arena steht für ein lokales Kreditinstitut, das den Verein sponsert. Eine ganz große Chance gibt es für Union in diesem Frühjahr allerdings: Im Landespokalhalbfinale bescherte Fortuna den grün-weißen ein Heimlos gegen Staffelkonkurrent Altlüdersdorf.

Ohne Pflichtspieleinsatz in diesem Jahr bleibt bei unserem FSV weiterhin Eliseu Said Balde. "In Absprache mit dem Arzt wird er noch eine Woche pausieren, in der Hoffnung, dass die Einblutung im Knie bei ihm dann überstanden ist. Der Außenläufer ist nicht das einzige Sorgenkind im Kader von Ingo Kahlisch. Bei Kwasi Boachie zwickte zu Wochenbeginn die Leiste, er will aber bis Sonntag fit sein. Dass Torjäger Murat Turhan beim Montagstraining fehlte, hatte dienstliche Gründe, gesundheitlich ist er in Ordnung. Auch Mario Delvalle, am letzten Wochenende krank, hat wieder mit dem Training begonnen.

Dass irgendeiner der Optik-Kicker den Gegner auf die leichte Schulter nimmt, ist nicht zu befürchten. So lange ist es noch nicht her, dass sich beide am Vogelgesang gegenüberstanden. Nach der Pausenführung durch Shelby Printemps und Murat Turhan kamen die Rathenower nach dem Wechsel arg in Bedrängnis und zitterten sich zu einem 2:1-Sieg. Wenn es in der am Sonntag um 14 Uhr beginnenden Partie wieder zu einem solchen kommt, wäre man sicher hochzufrieden. Leiter der Partie ist der 29-jährige Marcel Riemer von der SG Aufbau Eisenhüttenstadt.