OPTIK EMPFÄNGT DEN VFC PLAUEN
Nun kommt es in der einzigen Samstagpartie des 18. Spieltages zur Begegnung mit dem VFC Plauen. In der Hinrunde verpasste der FSV auswärts einen Sieg, als es nach einem Duell weit vor dem Strafraum Elfmeter für die Gastgeber gab. Selbst der "sachsenlastige" MDR brachte damals sein Unverständnis über diese Entscheidung zum Ausdruck.
Inzwischen hat sich bei beiden Vereinen viel geändert. Rathenow hat einige Neuzugänge, mit Daniel Ujazdowski, Shelby Printemps und Philipp Grüneberg standen drei in Neustrelitz auf dem Platz.
Die Vogtländer machten vor allem abseits des Rasens Schlagzeilen. Große finanzielle Engpässe sorgten für Querelen. Mit dem Boykott der Weihnachtsfeier fing es an, im Januar gab es sogar Testspielabsagen und einen Trainingsstreik. Inzwischen wurde alles nachgezahlt, der Verein ist wieder in ruhigerem Fahrwasser. Das bekam zuletzt der FC Carl Zeiss Jena zu spüren. Der eigentliche Staffelfavorit musste froh sein, beim 1:1 überhaupt einen Punkt aus der Sternquell-Arena mitgenommen zu haben.
Ingo Kahlisch wird auch in dieser Woche seine Startaufstellung wieder ändern müssen. Egzon Ismaili muss nach Gelb-Rot einmal aussetzen. Und wer den Bericht vom 3:0-Testsieg gegen Lok Stendal aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass Salih Cetin nicht dabei war. Er ist verletzt und wird wohl auch am Samstag fehlen. Dagegen lief es bei Jerome Leroy ganz ordentlich, seinem Einsatz steht nichts im Wege. Auch bei Pelle Klötzing ist Woche für Woche ein Aufwärtstrend erkennbar, etwas Zeit muss man dem jungen Defensivspezialisten aber noch zugestehen.
Eine ähnlich weite Anreise wie Plauen hat auch der Unparteiische. Marko Wartmann vom BSV 1920 Großvargula aus Thüringen wird die Partie leiten. Der FSV Optik hofft auf zahlreiche Zuschauer. Gerade in dieser schwierigen Phase kann die Unterstützung von außen jenes Quentchen ausmachen, das über Sieg oder Niederlage entscheidet. Spielbeginn am Samstag ist um 13:30 Uhr. (Deltev Nießner)