OPTIK ZIEHT INS ACHTELFINALE EIN
Der größte Unterschiede zu 2023: Es wurde auf Rasen gekickt. Besser als der FSV kann man nicht starten. Preussen hatte Anstoß, nach einigen Querpässen folgte der erste zaghfte Angriffsversuch. Yohji Kore fing den Ball ab, spielte auf Salih Aktürk, der mit einem Direktpass Luka Zdep in Szene setzte. Luka lief noch einige Meter und schloss dann präzise ab. Nach exakt 42 Sekunden stand es 0:1.
Viel zu schnell schaltete Optik in den Verwaltungsmodus. Ein paar Gelegenheiten gab es dennoch. Finn Hinzes Versuch aus sehr spitzem Winkel rollte auf der Torlinie entlang, Kevin dos Santos überlupfte Torwart und Tor und Yohji Kore zielte nach tollem Doppelpass mit dos Santos knapp zu hoch. Und die Gastgeber? Mitte der ersten Hälfte ein Kopfball von Maurice Engst, bei dem nicht viel fehlte und kurz vor der Pause eine Eckenserie, bei der es einmal Gewusel im Strafraum gab. Das wars.
Gleich nach Wiederanpfiff die vermeintlich größte Chance zum Ausgleich. Erneut war es Engst, der diesmal total frei über die Latte schoss. Alle Aufregung war umsonst, die Abseitsfahne signalisierte, warum der Ex-Staakener so frei stand. Danach passierte lange nicht viel. Viel zu pomadig war der Oberligist, meist lief nur der Ballführende.
Die, einschließlich 20 Rathenower Fans, 104 Zuschauer plauderten, ab und zu ging der Blick aus dem Stadion zur nahegelegenen Haltestelle (Eberswalde ist eine von drei Städten, in denen es noch planmäßigen O-Bus-Verkehr gibt) und zweimal gab es auch Beifall für Torhüter Pawel Mariusz Kosarzecki. Der parierte nämlich satte Fernschüsse von Finn Hinze und Luka Zdep.
Erst ganz spät startete Preussen eine Schlussoffensive. Die brachte erst einmal einen Konter mit der einzigen umstrittenen Szene der Partie. Nikos Wolf stoppte Nima Amiri im Strafraum recht robust. Nicht regelwidrig, meinte Schiedsrichter Max Göldner, der souverän agierte. Dann doch noch die Gelegenheit für den Landesligisten, diesmal war Wolf vorne zu finden, schoss jedoch ans Außennetz. Und im Gegenzug markierte Nima Amiri nach feinem Solo das 0:2.
Ingo Kahlisch: "Eine Runde weiter, das ist in so einem Spiel das Wichtigste. Aber es gab viele Sachen, die wir am Montag ansprechen müssen. Loben könnt ihr heute Jose und das Schiritrio."
Alle Ergebnisse der 2. Pokalrunde
Optik: Sebastian - Aranda Aedo, Solak, Bateman, Saribas (64. Donner) - Hinze (72. Abal), Aktürk (G) - Onu (64. Vicente), Zdep, dos Santos (46. Amiri/G) - Kore (72. Gök)
Tore:
0:1 Zdep (1.)
0:2 Amiri (89.)
64.
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