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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

EIN GELUNGENER SAISONABSCHLUSS

Am letzten Spieltag hat Optik Rathenow TeBe mit 1:0 geschlagen und wurde damit beste Brandenburgische Mannschaft der Oberliga. Am Ende war der FSV, der "heute nicht sein bestes Spiel gezeigt hat" (Kahlisch), dieses eine Tor besser als der Gegner, der mit seiner sangesfreudigen und sympathischen Anhängerschar trotz der Niederlage den Einzug in die Relegation feiern konnte.

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Dejan Kalan hatte kurz nach der Pause die Führung auf dem Schlappen.

Am letzten Spieltag hat Optik Rathenow TeBe mit 1:0 geschlagen und wurde damit beste Brandenburgische Mannschaft der Oberliga. Am Ende war der FSV, der "heute nicht sein bestes Spiel gezeigt hat" (Kahlisch), dieses eine Tor besser als der Gegner, der mit seiner sangesfreudigen und sympathischen Anhängerschar trotz der Niederlage den Einzug in die Relegation feiern konnte.

Zu Beginn herrschte auf den Rängen eine Riesenstimmung, gut 100 der etwa 400 Zuschauer war aus der Hauptstadt angereist. Auf dem Platz dauerte es eine Viertelstunde ehe Vincenzo Ferrera mit einem Schuss aus spitzem Winkel das erste Mal für Aufregung sorgte. TeBe musste gewinnen, um sicher in die Relegation zu gelangen und spielte dementsprechend engagiert. Steven Russow spielte Beyazit Taflan frei, Patrik Scholz klärte fair. Es blieb bis zur Pause relativ ausgeglichen mit Chancen hüben (Ekin Gündogdu, Sascha Tröger) wie drüben (Manuel Zemlin, Beyazit Taflan).

Nach der Pause, in der Sven Becker, Patrick Richter, Andre Zielke und der Trainer der Zweiten Mannschaft, Peter Oberschmidt, verabschiedet wurden, wurde Rathenow überlegen. Im vielleicht schönsten Spielzug legte Jerome Leroy für Dejan Kalan auf. Statt selbst zu schießen, versuchte dieser den Querpass auf Ekin Gündogdu, so dass die Abwehr noch klären konnte.

Nach 57 Minuten lag der Ball im Gästetor. Doch Schiedsrichter Andreas Becker aus Kritzmow, der nur einmal Gelb für TeBe ziehen musste, entschied beim Treffer von Hakan Cankaya zurecht auf Abseits. Zehn Minuten später fiel das 1:0. Patrik Scholz zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar ins rechte Eck. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff flog ein Volleyschuss von Sascha Tröger, der nach dem Spiel geehrt wurde, da er als erster Spieler in der Historie des FSV alle Saisonspiele (inklusive Pokal- und Testspiele) bestritt, ganz knapp am Pfosten vorbei.

In der Schlussphase warfen die Borussen alles nach vorne. Zweimal rettete Felix Baitz gegen Ricky Okai Djan, wobei besonders seine Abwehr in der Nachspielzeit spektakulär war. Da herrschte im TeBe-Block schon Jubel. Sekunden vorher war der 2:1-Führungstreffer von Union II gegen die Reinickendorfer Füchse bekannt geworden, die damit den Gang in die Berliner Verbandsliga antreten müssen. Dann stieg die Stadionfete, in der die befreundeten Fans beider Vereine noch lange zusammenstanden. (D.N.)

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Tore:
1:0 Scholz (67.)

Aufstellung: Baitz – Wilcke, Delvalle Silva, Scholz, Tröger – Leroy, Hellwig (80. Puhlmann) – Ferrera (81. Richter), Cankaya, Kalan (78. Streisel) – Gündogdu

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Markus Schatte: „Glückwunsch an Optik für die ganze Saison und das Superumfeld, das ihr hier geschaffen wird. Wir hätten die Relegation gerne aus eigener Kraft geschafft. So mussten wir auf Dynamo und Union hoffen. Diese Hoffnungen wurden erfüllt. Wir müssen noch eine Schippe drauflegen. Wenn wir die Klasse halten wollen, dürfen wir bei den Torchancen nicht dermaßen versagen. Vielleicht dürfen wir dann wieder ins schöne Rathenower Stadion kommen.“

Ingo Kahlisch: „Es war nicht unser bestes Spiel aber sehr aufregend. Bei uns gibt es keinen Filz, sondern engagierte Unternehmer, die auch in schlechten Zeiten zu uns gehalten haben. Wir werden uns weiter auf den Weg machen, attraktiven Fußball zu bieten. Es ist etwas besonderes mit unserem kleinen Etat auf Platz 6 einzukommen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mithalfen diese ordentlichen Bedingungen zu schaffen.“