FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

DEN „SCHWUNG“ AUS SCHWEDT MITGENOMMEN

Im Oberliga-Spiel gegen Germania Schöneiche hat der FSV Optik nahtlos an die Leistung von Schwedt angeknüpft. Wie beim Pokalaus vor einer Woche verloren die Rathenower auch bei den abstiegsgefährdeten Randberlinern mit 0:3. Die Leistung kommentierte Trainer Ingo Kahlisch mit einem „Das kotzt mich an.“

Im Oberliga-Spiel gegen Germania Schöneiche hat der FSV Optik nahtlos an die Leistung von Schwedt angeknüpft. Wie beim Pokalaus vor einer Woche verloren die Rathenower auch bei den abstiegsgefährdeten Randberlinern mit 0:3. Die Leistung kommentierte Trainer Ingo Kahlisch mit einem „Das kotzt mich an.“

Der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht, da musste Felix Baitz das Leder schon aus dem Netz holen. Ex-Profi Marco Gebhardt hatte einen Freistoß aus 20 Metern ins Dreiangel gezirkelt. Danach musste sich der FSV, bei dem neben den verletzten Leon Hellwig und Sasan Gouhari noch Dejan Kalan (aus disziplinarischen Gründen für zwei Wochen suspendiert) sowie Martin Sengespeick (Magen-Darm-Grippe) ausfielen, erstmal sammeln.

Die Randberliner konnten die Räume eng machen und setzten auf schnelles Umkehrspiel. Rathenow schaffte es nicht, den Abwehrriegel auszuspielen. Der Gegner spielte aggressiver, wirkte entschlossener. Er war es auch, der sich Möglichkeiten erarbeitete. Der FSV kam zweimal im Ansatz gefährlich vor das Tor. Beim ersten Mal wäre Jan Arndt beim Klären beinahe ein Eigentor unterlaufen. Und beim zweiten fälschte Tom Persich nach Ansicht der Optik-Fans den Pass von Vincenzo Ferrera mit der Hand ab. Der Schiri hat es nicht oder anders gesehen und pfiff keinen Strafstoß. So erhöhte Germania kurz vor der Pause auf 2:0. Erneut war ein Freistoß von Marco Gebhardt der Ausgangspunkt. Diesmal lauerte der andere Ex-Profi, Tom Persich, der aus Nahdistanz kein Problem hatte zu vollenden.

Im zweiten Durchgang schien sich das Blatt zu wenden. Nachdem Marco Gebhardt Patrik Scholz beleidigt hatte, schickte Schiedsrichter Andy Weißenborn aus Berlin Gebhardt mit Rot vom Platz. In Überzahl verschoben sich die Ballbesitzanteile zwar, viele Chance gab es für Optik aber immer noch nicht. Die besten hatten Daniel Pfefferkorn (52., Drehschuss daneben), Patrik Scholz (62., Freistoß, den Persich von der Linie schlug) und Marten Müller (70., Direktschuss abgeblockt).

Schöneiche verteidigte geschickt und leidenschaftlich und schaffte es Konter zu fahren. Hielt Felix Baitz in der 64. Minute noch klasse gegen Caglar Halici, schaffte er es in der 73. Minute nicht, Pascal Fofie, der nach Fehler von Mario Delvalle frei vor ihm auftauchte, am Erfolg zu hindern. Mit dem 3:0 waren die Messen gelesen und die SVG hatte wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt.

Ingo Kahlisch war maßlos enttäuscht: „Das war heute kein Oberligafußball. Aber mit den jungen Leuten können wir nicht jede Woche Höchstleistungen bringen.Wir verlieren und gewinnen zusammen. Nächste Woche wird es wieder anders aussehen.“

Da geht es dann gegen die U23 des FC Hansa Rostock. Der Anpfiff am Vogelgesang erfolgt am Samstag um 14 Uhr

Aufstellung: Baitz – Müller, Delvalle Silva, Scholz, Tröger – Leroy, Puhlmann (68. Streisel) – Wilcke (59. Richter), Cankaya, Pfefferkorn – Ferrera (76. Dossou)