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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

ÜBERZEUGENDER HEIMSIEG GEGEN UNION

In einem gutklassigen Oberligaspiel hat Optik Rathenow gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Union Berlin mit 1:0 gewonnen und konnte damit die unglückliche 0:1-Hinspielniederlage egalisieren.

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Jubel nach dem 1:0-Siegtreffer durch Hakan Cankaya.

In einem gutklassigen Oberligaspiel hat Optik Rathenow gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Union Berlin mit 1:0 gewonnen und konnte damit die unglückliche 0:1-Hinspielniederlage egalisieren.

In der ersten Halbzeit standen beide Teams hinten ganz sicher. So gab es dank des hohen Tempos viele attraktive Spielzüge, aber nur wenige klare Chancen. Die erste hatte Dejan Kalan, der, über rechts steil geschickt, kurz vor dem Abschluss ins Stolpern kam. Beim FCU kam Kiyan Soltanpour zum Kopfball und zwang Felix Baitz zu einer Klasseparade. Später verpasste Ekin Gündogdu nach tollem Einsatz von Daniel Pfefferkorn, und Dejan Kalans Kopfball nach einem Freistoß verfehlte das Ziel.

Nach dem Wechsel riss der FSV das Spielgeschehen an sich. Die Gelegenheiten wurden nun häufiger: Lupfer Marten Müller drüber , wunderschöner Seitfallzieher von Ekin Gündogdu knapp vorbei, Sascha Tröger Direktschuss vorbei und Torhüter Christoph Haker einen Schritt vor Dejan Kalan. Nach einer Stunde eine Riesentat des Union-Keepers, als er einen Freistoß von Patrik Scholz aus dem Eck fischte.

In der 64. Minute wurden die Bemühungen der Rathenower belohnt. Nach Vorarbeit von Sascha Tröger traf Hakan Cankaya aus vollem Lauf ins lange Eck. Fünf Minuten später hätte das 2:0 fallen können, doch beim Konter von Daniel Pfefferkorn reagierte Haker erneut stark.

20 Minuten vor dem Abpfiff des souveränen Schiedsrichters Marcel Bartsch aus Neustadt-Glewe, dem es beide Teams allerdings auch leicht machten, stockte den knapp 300 Zuschauern der Atem. Nach einem langgezogenen Freistoß köpfte Marcel Hegert das Leder ins Netz. Allerdings hatte er dabei deutlich geschoben, der Treffer zählte nicht.

In der Schlussphase waren die Hauptstädter zwar spielbestimmend, wesentlich gefährlicher waren aber die Konter, wobei Hakan Cankaya und Daniel Pfefferkorn am Keeper scheiterten und der herausragende Leon Hellwig aus vollem Lauf knapp vorbeischoss. Dann war Schluss. Mannschaft und Fans feierten den verdienten Sieg. (D.N.)

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Nach dem Abpfiff ließ Ekin Gündogdu seiner Freude freien Lauf.

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Tor: 1:0 Cankaya (64.)

Aufstellung: Baitz – Müller, Scholz, Delvalle Silva, Tröger – Leroy (G), Hellwig – Kalan (67. Ferrera), Cankaya (85. Puhlmann), Pfefferkorn (G) – Gündogdu (89. Richter)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Theo Gries: „Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr Ballkontakte, konnten daraus aber kaum Dominanz entwickeln. Gegen tief stehende Rathenower versuchten wir über außen zu kommen. Chancen blieben aber spärlich. Über die ersten 25 Minuten nach der Halbzeit bin ich ziemlich verärgert, weil ich das von meiner Mannschaft so nicht kenne. Nach unserem glücklichen Sieg im Hinspiel und der sehr guten Leistung der Rathenower hat der Fußballgott heute ausgleichende Gerechtigkeit walten lassen.“

Ingo Kahlisch: „Wir haben ein allgemein recht ordentliches Oberligaspiel gesehen. In der ersten Halbzeit war Union aktiver. Für die zweite Hälfte muss ich meiner Mannschaft Lob zollen. Klar müssen wir das 2:0 machen. Aber auch so habe ich mich riesig gefreut. Damit ist der Klassenerhalt hundertprozentig sicher. Wir werden die Meisterschaft weiterhin ernst nehmen – schließlich sind wir Sportler. Aber es ist kein Geheimnis, wir wollen Ostermontag ins Halbfinale. Und dann sehen wir weiter.“