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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

DRITTE NIEDERLAGE IN FOLGE

Was sich schon gegen Malchow und Torgelow angedeutet hatte, zeigte sich auch bei der heutigen 0:1-Niederlage: Spielerisch braucht sich Optik in der Oberliga vor keinem Gegner verstecken. Gegen den BFC Dynamo lief der Ball gut durch die Rathenower Reihen und auch brenzlige Situationen wurden spielerisch aufgelöst. Was der Mannschaft zur Zeit jedoch völlig abgeht, ist die Torgefahr.

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Sascha Tröger (li.) lieferte beim BFC eine solide Partie ab.

Was sich schon gegen Malchow und Torgelow angedeutet hatte, zeigte sich auch bei der heutigen 0:1-Niederlage: Spielerisch braucht sich Optik in der Oberliga vor keinem Gegner verstecken. Gegen den BFC Dynamo lief der Ball gut durch die Rathenower Reihen und auch brenzlige Situationen wurden spielerisch aufgelöst. Was der Mannschaft zur Zeit jedoch völlig abgeht, ist die Torgefahr.

Ganz im Gegensatz zum stürmischen Nordwind, der zeitweise im Sportforum blies, wehte in der Rathenower Offensive nur ein laues Lüftchen. Zwar erteilten auch die Berliner dem FSV in einem Spiel ohne goßre Höhepunkte keineswegs eine Lehrstunde in modernem Offensiv-Fußball, jedoch agierten sie den entscheidenden Tick engagierter, entschlossener und geradliniger, was auch Ingo Kahlisch anerkennen musste: „Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte." (N.R.)

Zu Beginn der Partie spielte der stürmische Wind die Hauptrolle. Den ersten Warnschuss setzte Kevin Gutsche. Felix Baitz, der diesmal für den an der Schulter verletzten Martin Sengespeick im Tor stand, bekam rechtzeitig die Hände hoch. Bei den Rathenowern versuchten sich Patrik Scholz und Hakan Cankaya, gefährlich war das aber nicht.

Die einzige klare Gelegenheit der ersten Hälfte vergab Matthias Steinborn, der nach 20 Minuten freistehend das Leder verpasste. Da hatten sich die Rathenower längst auf Gegner, Wind und den von Sandflecken überzogenen Platz eingestellt. Hinten sehr sicher zeigte sich wieder das alte Manko: Man konnte selbst so gut wie keine Torgefahr erzeugen.

Den ersten Aufreger für die 15 Rathenower Fans unter den 366 Zuschauern gab es erst kurz nach der Pause, als Daniel Pfefferkorn nach einer Ecke über die Latte köpfte. Um die 60. Minute herum hatten die Hauptstädter eine Eckenserie, an deren Ende lediglich ein verunglückter Schuss von Martin Lange stand.

Mit der Einwechselung von Ekin Gündogdu und Dejan Kalan, die im Hinblick auf die englischen Wochen zunächst geschont wurden, versuchte Ingo Kahlisch mehr für die Offensive zu tun. Das ließ sich auch ganz gut an. Ein Kopfball von Ekin über das Tor und ein abgefälschter Schuss von Patrik Scholz, bei dem Daniel Rothe im Dynamo-Tor wohl Probleme bekommen hätte, brachten Gefahr.

Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Ein einziges Mal bekam die Optik-Abwehr den Ball nicht weg. Dies nutzte der eingewechselte Richard Steiner in der 78. Minute zum 1:0. Nun endlich drückte Optik. Bei Patrick Richters Schuss war der Torhüter ohne Chance, doch ein Abwehrbein verhinderte den Einschlag. Und kurz vor dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichter Steffen Hösel aus Rövershagen scheiterte Mario Delvalle an Daniel Rothe.

So konstatierte ein enttäuschter Ingo Kahlisch: „Am Ende hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte. In der ersten Halbzeit haben wir sehr ordentlich gespielt, aber keine Torgefahr erzeugt. Nach der dritten Niederlage in Folge muss die Mannschaft zeigen, was sie kann und wieder aufstehen.“ (D.N.)

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Aufstellung: Baitz – Müller, Gouhari (G), Delvalle Silva, Tröger – Leroy (G), Hellwig (83. Richter) – Ferrera (63. Gündogdu), Scholz, Cankaya (63. Kalan) – Pfefferkorn