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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

SPITZENREITER GIBT SICH KEINE BLÖßE

Gegen den Spitzenreiter Torgelower SV Greif unterlag Optik Rathenow mit 1:3. Die 300 Zuschauer sahen eine unterhaltsame Partie, in der ein Unentschieden gerechter gewesen wäre. Die ersten 20 Minuten waren ohne taktische Fesseln. Bereits nach drei Minuten gingen die Vorpommern in Führung. Clemens Lange stieg nach einer Ecke unbedrängt hoch und köpfte ein...

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Sasan Gouhari im Luftduell mit dem zweifachen Torschützen Clemens Lange.

Gegen den Spitzenreiter Torgelower SV Greif unterlag Optik Rathenow mit 1:3. Die 300 Zuschauer sahen eine unterhaltsame Partie, in der ein Unentschieden gerechter gewesen wäre. Die ersten 20 Minuten waren ohne taktische Fesseln. Bereits nach drei Minuten gingen die Vorpommern in Führung. Clemens Lange stieg nach einer Ecke unbedrängt hoch und köpfte ein...

Nachdem Mario Delvalle 120 Sekunden später beinahe der Ausgleich gelungen wäre, schaffte dies Ekin Gündogdu nach zehn Minuten. Dejan Kalan hatte ihn toll mit der Hacke freigegespielt, so dass er allein auf den Torwart zulief und überlegt vollendete. Die Freude über das 1:1 dauerte nur fünf Minuten. Dann marschierte Daniel Nawotke über das halbe Spielfeld und ließ Martin Sengespeick keine Chance.

Vier Minuten darauf war Dejan Kalan schön freigespielt worden, scheiterte aber an Keeper Stefan Richter. Als schließlich das Spiel seine Ordnung gefunden hatte, wurden die Möglichkeiten, nicht aber das Tempo geringer. So blieb es spannend und ansehnlich.

Im zweiten Durchgang drängte der FSV den TSV immer weiter in dessen Hälfte. Die Norddeutschen blieben dafür im Konter stets gefährlich. Allein Clemens Lange hatte drei Hundertprozenter auf Fuß und Kopf, scheiterte jedoch an Martin Sengespeick oder zielte daneben. Bei den Hausherren versuchten sich Hakan Cankaya, Mario Delvalle und Daniel Pfefferkorn erfolglos. Die beste Chance hatte Ekin Gündogdu in der Nachspielzeit, der von Sasan Gouhari geschickt worden war und im letzten Moment von Marcin Mista am Torerfolg gehindert wurde.

Als sich die Zuschauer auf das 1:2 eingestellt hatten, schlug Torgelow mit tatkräftiger Unterstützung des Schiedsrichtergespanns um Christian Paul aus Berlin, der ansonsten mit der fairen Partie weinig Mühe hatte, noch einmal zu und schoss sich damit wieder an die Tabellenspitze. Von der Hand eines Torgelowers kam der Ball zum im Abseits stehenden Daniel Pankau. Der bediente den mitgelaufenen Clemens Lange, der keine Mühe hatte zu vollenden. (D.N.)

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Tore:
0:1 Lange (3.)
1:1 Gündogdu (10.)
1:2 Nawotke (15.)
1:3 Lange (90.)

Aufstellung: Sengespeick – Leroy, Gouhari, Delvalle Silva, Tröger (72. Ferrera) – Hellwig, Scholz – Kalan (77. Richter), Cankaya (80. Müller), Pfefferkorn (G) – Gündogdu (G)

Stimmen zum Spiel:

Lothar Hamann: „Es war eine gute Partie. Das Tempo war deutlich höher als in den letzten Spielen. Der Sieg war nicht unverdient. Wir hatten drei, vier Hochkaräter. Wir wollten hier unbedingt bestehen um uns für die nächsten schweren Wochen vorne festzusetzen. Ich bin zufrieden, wir haben die Spitze verteidigt.“

Ingo Kahlisch: „Erst mal Glückwunsch zum Sieg. Das war ein sehr ordentliches Oberligaspiel. Obwohl wir in der ersten Hälfte taktisch zu offen waren. Ich weiß, die Zuschauer wollen das. Aber gegen Torgelow muss man einfach tiefer stehen. Nach der Pause haben wir immer wieder gegengehalten. Ich denke, sportlich sind wir gar nicht so weit weg. Manchmal wünsche ich mir ein bisschen mehr Unterstützung vom Publikum.“