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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

VIERTER SIEG IN FOLGE

„Vier Siege in Folge sind schon etwas Besonderes. Darauf können wir stolz sein“, freute sich Ingo Kahlisch heute nach dem 1:0 seiner Mannschaft bei den Reinickendorfer Füchsen. Und seine Jungs hatten sogar einen höheren Erfolg auf den Schlappen.

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33. Minute: Godfred Bonsu hat gegen Ekin Gündogdu das Nachsehen, der noch den Torhüter umkurvt und dann zum 0:1 einschiebt.

„Vier Siege in Folge sind schon etwas Besonderes. Darauf können wir stolz sein“, freute sich Ingo Kahlisch heute nach dem 1:0 seiner Mannschaft bei den Reinickendorfer Füchsen. Und seine Jungs hatten sogar einen höheren Erfolg auf den Schlappen.

Die Partie begann sehr schwungvoll. Bereits in der zweiten Minute eroberte Daniel Pfefferkorn einen Abstoß und schickte Ekin Gündogdu. Bevor dieser abschließen konnte, klärte die Füchse-Hintermannschaft zur Ecke. Bei dieser stieg Daniel Pfefferkorn unbedrängt hoch, köpfte jedoch daneben. Auf der Gegenseite wurde der Schuss von Kevin Kruschke abgeblockt. Danach zeigte sich, dass der unebene, schmierige Platz nicht leicht zu bespielen war. Die Akteure hatten Standschwierigkeiten und es gab technische Fehler. Bis sich Rathenow daran gewöhnt hatte und besser ins Spiel fand, spielte sich die Partie meist im Mittelfeld ab.

Dann die 33. Minute: Einen eher harmlosen Steilpass köpfte Godfred Bonsu zu kurz zu seinem Torwart zurück. Ekin Gündogdu spritzte dazwischen, umspielte Thomas Dame und schob zur Führung ein. Anschließend kontrollierte Optik das Geschehen, war die deutlich bessere Elf. Kurz vor der Pause setzte sich erneut Daniel Pfefferkorn gut in Szene. Diesmal pflückte Dame die Flanke auf Ekin Gündogdu herunter.

Der Schwung, mit dem die Hauptstädter aus der Halbzeit kamen, verpuffte recht schnell. Nach fünf Minuten hatte der FSV das Match wieder im Griff und fuhr immer wieder kreuzgefährliche Konter. Nach 52 Minuten blieb ein Versuch von Hakan Cankaya am Außennetz hängen. Drei Minuten später wäre Abwehrspieler Hakan Demirel, der eine Flanke von Daniel Pfefferkorn entschärfen wollte, per Kopf beinahe ein Eigentor unterlaufen. 60 Sekunden darauf musste das 0:2 eigentlich fallen: Den Ball von Hakan Cankaya traf Daniel Pfefferkorn nicht richtig, die anschließende Flanke köpfte Ekin Gündogdu an die Latte, und als der Abpraller Daniel Pfefferkorn an die Brust sprang, ging das Leder ins Aus.

Nicht so geballt, aber etwa in dieser Art setzte sich das Geschehen fort. Mehrfach verzogen Patrik Scholz und Ekin Gündogdu oder wurden abgeblockt. Reinickendorf kam nur in der 84. Minute gefährlich vor das von Martin Sengespeick gehütete Tor. Hamdi Chamki hätte mit seinem Kopfball beinahe den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Die letzte Chance gehörte dann wieder den Gästen. In der Nachspielzeit konterte Dejan Kalan und zwang Thomas Dame zu einer Glanztat. Als der Ball zum freistehenden Patrick Richter kam, war dieser wohl zu überrascht. Nur so lässt sich erklären, dass sein Schuss über den Kasten flog anstatt hinein.

Die Chancenauswertung monierte zwar auch Ingo Kahlisch, er zeigte sich aber sonst nicht unzufrieden: „Wir wussten, dass es schwer wird. Wir wollten hier gewinnen, was uns auch gelungen ist. Ich denke, der Sieg war über 90 Minuten gesehen auch verdient, wenn auch um ein Tor zu wenig.“ (R.L.)

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Tor: 0:1 Gündogdu (33.)

Aufstellung: Sengespeick – Aslan, Gouhari (G), Delvalle Silva, Tröger – Leroy, Scholz – Kalan, Cankaya (86. Hellwig), Pfefferkorn (80. Ferrera) – Gündogdu (90. Richter)