FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

AUSWÄRTSSIEG IN WISMAR

„Einen nicht erwarteten, aber verdienten Sieg“ (Ingo Kahlisch) holte Optik Rathenow am Wochenende. Der FSV gewann mit 2:0 beim starken Aufsteiger FC Anker Wismar. Dabei war Kahlisch gezwungen umzustellen: Jerome Leroy saß eine Gelbsperre ab, Benjamin Wilcke musste kurzfristig arbeiten und Sasan Gouhari fiel verletzungsbedingt aus. Für ihn rückte Patrik Scholz in die Innenverteidigung.

„Einen nicht erwarteten, aber verdienten Sieg“ (Ingo Kahlisch) holte Optik Rathenow am Wochenende. Der FSV gewann mit 2:0 beim starken Aufsteiger FC Anker Wismar. Dabei war Kahlisch gezwungen umzustellen: Jerome Leroy saß eine Gelbsperre ab, Benjamin Wilcke musste kurzfristig arbeiten und Sasan Gouhari fiel verletzungsbedingt aus. Für ihn rückte Patrik Scholz in die Innenverteidigung.

Zunächst benötigten die Rathenower einige Zeit, um sich auf den harten und unangenehm zu bespielenden Kunstrasenplatz einzustellen. Die Mecklenburger versuchten früh zu stören und so Ballverluste zu provozieren. Anfangs gelang das auch. Speziell wenn es über die rechte Angriffsseite lief, wurde es immer wieder gefährlich. Nach gut einer Viertelstunde fanden sich die Westhavelländer besser zurecht und zeigten ihrerseits sehenswerte Spielzüge. Patrik Scholz, Hakan Cankaya und Ekin Gündogdu erarbeiteten sich Möglichkeiten. Die beste hatte Sascha Tröger in der 32. Minute nach einer schönen Kombination mit Ekin Gündogdu, bei der Torwart Johannes Höcker noch zur Ecke klären konnte.

Nach dem Seitenwechsel wollte Wismar es besser machen, schien dabei jedoch zu verkrampfen. Beinahe zwangsläufig nutzte dies der FSV. In der 51. Minute zwang Dejan Kalan Höcker zu einer Glanzparade. Bei der anschließenden Ecke reagierte Daniel Pfefferkorn am schnellsten und schob aus Nahdistanz ein. Der Partie tat die Führung nicht gut. Optik verlegte sich auf Konter. Anker kam über das Bemühen selten hinaus. Bemerkenswert auch, dass sie ihre deutliche Luftüberlegenheit im Angriff nicht ausspielen konnten. Dennoch hatte Wismar zwei klare Gelegenheiten: In der 65. Minute verzog der freistehende Moussa Sissoko. Und sieben Minuten später klärte Martin Sengespeick gegen den durchgebrochenen Marcel Heine. Auf der anderen Seite wurde Ekin Gündogdu von Dejan Kalan angespielt. Seine Abnahme eierte aber knapp am Pfosten vorbei.

Auch als die Norddeutschen auf Brechstange umstellten, verteidigte der FSV leidenschaftlich und vielbeinig, so dass der Vorsprung nur selten in Gefahr geriet. Zudem führte einer der Konter zwei Minuten vor dem Ende zur Entscheidung: Dejan Kalan tanzte die Wismarer Hintermannschaft aus und Vincenzo Ferrera schoss überlegt ins rechte Eck, 0:2. Viele der 175 Zuschauer machten sich enttäuscht auf den Heimweg. Sie hätten das mögliche 0:3 durch Dejan, der nach einer zu kurzen Torwartabwehr den Schlussmann aber auch das Tor überlupfte, verpasst. Danach hatte Schiedsrichter Andy Weißenborn aus Berlin ein Einsehen und pfiff pünktlich ab.

Trainer Ingo Kahlisch freute sich riesig über den Sieg: „Speziell in der ersten Halbzeit haben wir ein richtig Klassespiel gemacht. Nach der Führung kommt Wismar natürlich. Aber über 90 Minuten haben wir verdient gewonnen. Bei der Umstellung im Aufgebot war das schon echt gut.“ (R.L.)

Tore:
0:1 Pfefferkorn (51.)
0:2 Ferrera (88.)

Aufstellung: Sengespeick – Aslan, Scholz, Delvalle Silva, Tröger (G) – Hellwig, Cankaya – Streisel (70. Ferrera), Kalan, Pfefferkorn (86. Richter) – Gündogdu

Bilder aus Wismar