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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

DERBY-REVANCHE GEGLÜCKT

Im ersten Heimspiel des Jahres schlug Optik Rathenow den alten Rivalen Süd Brandenburg mit 3:0. Damit wurde die unglückliche Hinspielniederlage egalisiert. Die Derby-Torschützen: Patrik Scholz (24./Foulelfmeter), Ekin Gündogdu (78.) und Daniel Pfefferkorn (85.).

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78. Minute: Nach Flanke von Daniel Pfefferkorn köpft Ekin Gündogdu zum 2:0 ein.

Im ersten Heimspiel des Jahres schlug Optik Rathenow den alten Rivalen Süd Brandenburg mit 3:0. Damit wurde die unglückliche Hinspielniederlage egalisiert. Die Derby-Torschützen: Patrik Scholz (24./Foulelfmeter), Ekin Gündogdu (78.) und Daniel Pfefferkorn (85.).

Es begann mit einer Schrecksekunde, als sich Sasan Gouhari bei einem Zweikampf verletzte, nach kurzer Behandlungspause aber weiter mitwirken konnte. Schon in der Anfangsphase war Rathenow sehr engagiert, ging früh auf die Leute und eroberte so viele Bälle. Chancen blieben nicht aus. Doch Daniel Pfefferkorn, Ekin Gündogdu und Mario Delvalle trafen nicht. Das gelang erst Patrik Scholz in der 24. Minute. Mit einem Steilpass zog Ekin Gündogdu aufs Tor zu und wurde von Keeper Mirco Langen gelegt. Schiedsrichter Marcel Bartsch aus Parchim zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt.

Sofort intensivierten die Gäste ihre Offensivbemühungen. Es ergaben sich zwei klare Gelegenheiten. Kevin Kahlert und Tom Mauersberger standen jeweils ungedeckt im Strafraum. Während ersterer verzog, scheiterte Mauersberger an Martin Sengespeick. Kurz vor der Pause übernahm der FSV wieder die Initiative. Bei einem Konter von Leon Hellwig rettete Maik Neumann vor der Linie. Und bei einem weiteren Gegenstoß bekam Gündogdu das Leder nicht unter Kontrolle.

Nach dem Wechsel hatten die Brandenburger mehr Spielanteile. Klare Gelegenheiten blieben aber Mangelware. Optiks Konter waren da gefährlicher. Nach gut einer Stunde spielte der frei aufs Tor zulaufende Daniel Pfefferkorn statt selbst zu schießen quer. Wenig später schob Patrik Scholz den Ball dem Torhüter in der Arme. Das hätte sich beinahe gerächt. In der 70. Minute gab es Freistoß für die 05er. An den Ball von Marko Görisch wäre Martin Sengespeick nicht heran gekommen. Doch Ex-Profi Guido Spork wollte es besonders schön machen und schob am linken Pfosten vorbei.

In der 78. Minute die Erlösung für die 400 Rathenower unter den 550 Zuschauern:Einen langgezogenen Freistoß leitete Daniel Pfefferkorn direkt ins Zentrum weiter, wo Ekin Gündogdu per Flugkopfball Mirco Langen in die falsche Ecke schickte. Damit war die Partie entschieden. Fünf Minuten vor dem Ende machten es die beiden Rathenower umgekehrt: Konter Ekin Gündogdu, Querpass, Tor Daniel Pfefferkorn. (D.N.)

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Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Mario Block: „Mein fünftes Derby als Trainer war das schlechteste. Rathenow hat verdient gewonnen.“

Ingo Kahlisch: „Trotz des verdienten Sieges bin ich nicht ganz zufrieden. Vor allem die Innenverteidiger zeigten Unsicherheiten. Wir machten zu viele Fehler im Spielaufbau. In der zweiten Hälfte war Süd dran. Mit dem 2:0 war es gegessen. Dann waren die Räume da. Am Ende machte es Spaß, es herrschte auch eine ordentliche Derbystimmung.“

Tore:
1:0 Scholz (24./Foulelfmeter)
2:0 Gündogdu (78.)
3:0 Pfefferkorn (85.)

Aufstellung: Sengespeick – Aslan (64. Tröger), Gouhari, Delvalle Silva, Wilcke – Leroy (G), Hellwig (G) – Cankaya (73. Kalan), Scholz, Pfefferkorn (86. Streisel) - Gündogdu