FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

CHANCENLOS GEGEN NEUSTRELITZ

Gegen Neustrelitz kassierte Optik die höchste Saisonniederlage. Haben die Rathenower in den vergangenen Wochen oft unglücklich verloren, so war das heutige 0:4 zu jeder Zeit verdient. Gegen zweistampfstarke und athletisch überlegene Gäste konnte der FSV in der ersten Hälfte immerhin noch dagegen halten, doch in der zweiten Hälfte wurde die Verunsicherung immer größer und aus dem Spiel heraus gelang so gut wie nichts mehr...

Doppeltorschütze Aymen Ben-Hatira machte der Rathenower Defensive das Leben schwer.

Gegen Neustrelitz kassierte Optik die höchste Saisonniederlage. Haben die Rathenower in den vergangenen Wochen oft unglücklich verloren, so war das heutige 0:4 zu jeder Zeit verdient. Gegen zweistampfstarke und athletisch überlegene Gäste konnte der FSV in der ersten Hälfte immerhin noch dagegen halten, doch in der zweiten Hälfte wurde die Verunsicherung immer größer und es gelang aus dem Spiel heraus so gut wie nichts mehr.

In der Anfangsphase sah es nicht danach aus. Zwar wirkte die TSG auch hier schon abgeklärt. Aber hellwache Gastgeber konnten die Angriffsbemühungen der Norddeutschen meist unterbinden. So sorgte nur ein Kopfball von Aymen Ben-Hatira für Gefahr. Auf der Gegenseite hatte auch der FSV seine Möglichkeiten. Nach einer schönen Kombination über Benjamin Wilcke und Leon Hellwig flog Daniel Pfefferkorns Direktschuss knapp am Tor vorbei.

Der überragende Mann auf dem Platz leitete nach einer halben Stunde den ersten Gegentreffer ein: Dennis Rehausen setzte sich auf dem rechten Flügel durch, seine Eingabe nahm Sascha Schrödter direkt. Zwar konnte Martin Sengespeick zunächst parieren, doch im Nachschuss versenkte Schrödter das Leder. Danach wirkten die Gastgeber recht verunsichert. Chancen ergaben sich nur noch aus Freistößen. Aber Sven Roggentin erwies sich sowohl beim Versuch von Sasan Gouhari als auch bei dem von Jerome Leroy als sicherer Keeper.

Nach dem Wechsel setzte Sascha Tröger mit einem Hinterhaltschuss das erste Ausrufezeichen. Im Gegenzug machte Aymen Ben-Hatira per Kopf das 0:2, erneut war Dennis Rehausen der Flankengeber. Kurz darauf traf Sasan Gouhari mit einem Freistoß die Latte. Es sollte so ziemlich die letzte Gelegenheit der Hausherren bleiben.

Mit ihrer totalen Dominanz in den Zweikämpfen hatten die Residenzstädter die Partie nun vollends im Griff. Nachdem Sascha Schrödter freistehend vergab, machte Aymen Ben-Hatira per Konter endgültig alles klar. Den Endstand markierte Dennis Rehausen selbst. Da half ihm das Glück des Tüchtigen, denn nach einem Pressschlag rollte das Leder über die Linie. Völlig unverständlich die Aktion in der 86. Minute, als Ante Balic bei eigener 4:0-Führung brutal gegen Ekin Gündogdu einstieg. Schiedsrichter Alexander Sather aus Grimma hatte keine andere Wahl, als sofort Rot zu ziehen. (D.N.)

Tore:
0:1 Schrödter (29.)
0:2 Ben-Hatira (50.)
0:3 Ben-Hatira (64.)
0:4 Rehausen (84.)

Aufstellung: Sengespeick – Aslan, Gouhari (G / 65. Ferrera), Scholz (G), Tröger (72. Becker) – Leroy, Hellwig, Wilcke – Müller (65. Richter), Pfefferkorn – Gündogdu

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Ratislav Hodul: „Ich bin sehr zufrieden. Zwar waren wir vor der Pause wenig aggressiv, konnten dann aber alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten heute unbedingt gewinnen, um oben dranzubleiben. Die Rote Karte war der einzige negative Punkt. Für mich war es aber keine Absicht.“

Ingo Kahlisch: „Glückwunsch zu einem jederzeit auch in der Höhe verdienten Sieg. Hier hat eine Männer- gegen eine Jugendelf gespielt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“