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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

"SIEG AM SEIDENEN FADEN"

Nach der unglücklichen Niederlage vom vergangenen Wochenende kann man heute von einem zumindest schmeichelhaften Sieg sprechen. Gegen Germania Schöneiche hieß es am Ende 2:1 für Optik. Das 1:0 besorgte in der 34. Minute Daniel Pfefferkorn, Ex-Profi Marco Gebhardt glich per Freistoß postwendend aus und quasi mit dem Pausenpfiff gelang Ekin Gündogdu die erneute Führung. Nach dem Seitenwechsel drängten die Schöneicher auf den Ausgleichstreffer, doch die Rolle des glücklichen Siegers war schon vergeben...

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Die beiden Rathenower Torschützen Ekin Gündogdu und Daniel Pfefferkorn.

Nach der unglücklichen Niederlage vom vergangenen Wochenende kann man heute von einem zumindest schmeichelhaften Sieg sprechen. Gegen Germania Schöneiche hieß es am Ende 2:1 für Optik. Das 1:0 besorgte in der 34. Minute Daniel Pfefferkorn, Ex-Profi Marco Gebhardt glich per Freistoß postwendend aus und quasi mit dem Pausenpfiff gelang Ekin Gündogdu die erneute Führung. Nach dem Seitenwechsel drängten die Schöneicher auf den Ausgleichstreffer, doch die Rolle des glücklichen Siegers war schon vergeben...

Nachdem die Gastgeber sich in den ersten fünf Minuten forschen Gästen erwehren mussten, übernahmen sie das Kommando auf dem Platz. Die erste ernstzunehmende Chance hatte Daniel Pfefferkorn nach elf Minuten. Nach einem Doppelpass mit Patrik Scholz lief er auf das gegnerische Gehäuse zu, im letzten Moment konnte er von Routinier Tom Persich am Abschluss gehindert werden. Fünf Minuten später wurde Torwart Daniel Klose von Patrik Scholz mit einem 20-Meter-Schuss geprüft.

[img_re]/OptikBilder/Spielerfotos/Guendogdu/ekin_schoeneiche.jpg[/img_re]Dann durften kurz die Germanan ran: Nach zwei für sie in der ersten Halbzeit typischen langen Bällen tauchte Max Gerhard vor Martin Sengespeick auf, beide Male blieb der Optik-Keeper Sieger. Anschließend wieder die mehr das Kurzpassspiel bevorzugenden Rathenower: In Minute 28 schickte Patrik Scholz Ekin Gündogdu, Daniel Klose war rechtzeitig aus dem Gehäuse und klärte. Doch in der 34. Minute war er das erste Mal geschlagen. Ekin schickte Benjamin Wilcke. Klose konnte zwar erneut abwehren, aber in der Mitte stand Daniel Pfefferkorn goldrichtig und netzte ein.

Der postwendende Ausgleich - Marco Gebhardt zirkelte einen direkten Freistoß sehenswert ins Eck - brachte die Hausherren nicht aus dem Konzept. Bis zur 45. Minute vergaben Daniel Pfefferkorn, Patrik Scholz und Ekin Gündogdu in aussichtsreicher Position. Aber es gab ja noch die Nachspielzeit: Sasan Gouhari brachte einen Freistoß lang vors Tor, Patrik Scholz verlängerte mit dem Kopf und Ekin Gündogdu traf per Dropkick zur Pausenführung.

[img_li]/OptikBilder/Saison10_11/Newsbilder10_11/Hinrunde/germania_richter.jpg[/img_li]In der Kabine der Randberliner wurde es laut. Die Spieler beherzigten die „Ansprache“ von Trainer Dirk Berger und ließen Optik kaum Zeit zu atmen. Mit viel Einsatz und aggressivem Zweikampfverhalten wurde Druck aufgebaut. Der FSV schaffte es knapp 20 Minuten nicht, einen erfolgversprechenden Konter zu fahren. Entweder waren die Bälle zu lang oder der Angespielte stand im Abseits. Aber Germania konnte aus dem Druck kein Kapital schlagen. Immer wieder war Martin Sengespeick auf dem Posten (50. gegen Dmytro Shlyakhta, 70. gegen Renato), die Schüsse zu ungenau (57. Gebhardt) oder die Abwehr stand richtig (71. Zielke gegen Gebhardt).

Für die Entscheidung hätten in der 77. oder 79. Minute Andre Zielke oder Ekin Gündogdu sorgen können, ja müssen. Endlich im Konter freigespielt blieb jedoch Daniel Klose im Tor Sieger. So hatte Ex-Profi Gebhardt in der 82. Minute noch die große Chance zum Ausgleich. Nach einer schönen Körpertäuschung kam er zum Schuss und verzog nur um Zentimeter. Als die von Schiedsrichter Christopher Musick aus Friedland angezeigte dreiminütige Nachspielzeit sich fast dem Ende geneigt hatte, kam Daniel Pfefferkorn nach Anspiel von Patrick Richter erneut zu einer Riesenchance. Auch hier konnte Klose halten. Aber jetzt war es egal, da das Spiel danach abgepfiffen wurde.

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Tor:
1:0 Pfefferkorn (34.)
1:1 Gebhardt (35.)
2:1 Gündogdu (45.)

Aufstellung: Sengespeick – Aslan, Gouhari (G), Zielke (G), Tröger (G) – Leroy, Wilcke – Kalan (61. Richter), Scholz (G), Pfefferkorn – Gündogdu (88. Hellwig)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Dirk Berger: „Ich hatte meine Mannschaft auf ein Kampfspiel eingestellt. Das ist es auch geworden. Unter diesen Umständen bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft sehr zufrieden, leider nicht mit dem Ergebnis. Wir haben es zum wiederholten Mal vor des Gegners Tor nicht gepackt.“

Ingo Kahlisch: „Es war ein sehr spannendes Oberligaspiel mit einem glücklichen Sieg für uns. Der Sieg hing am seidenen Faden. Den Rest besprechen wir am Montag.“