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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

UNTER WERT GESCHLAGEN

Der FSV Optik hat das Auswärtsspiel in Torgelow deutlich mit 0:3 verloren. Und das, obwohl Rathenow bis zur Pause gleichwertig war und sogar die besseren Chancen hatte. Doch nach dem zweiten unglücklichen Gegentor hatte Optik "nichts mehr entgegenzusetzen" (Kahlisch) und wurde letztlich unter Wert geschlagen.

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9. Minute: Nachdem Felix Baitz den Ball nicht festhalten kann, trifft Mista zum 1:0 für Torgelow

Der FSV Optik hat das Auswärtsspiel in Torgelow deutlich mit 0:3 verloren. Und das, obwohl Rathenow bis zur Pause gleichwertig war und sogar die besseren Chancen hatte. Doch nach dem zweiten unglücklichen Gegentor hatte Optik "nichts mehr entgegenzusetzen" (Kahlisch) und wurde letztlich unter Wert geschlagen.

Von Beginn an war der FSV präsent, zeigte sich als gleichwertiger Gegner. Den Hausherren kam jedoch die frühe Führung - in der neunten Minute ließ Felix Baitz einen Freistoß von Markus Zschiesche prallen und Marcin Mista staubte ab - entgegen. Fortan konnten sie sich zurückziehen und auf Konter spielen. Beinahe wäre Optik postwendend der Ausgleich gelungen, doch Daniel Pfefferkorn verpasste die Eingabe von Anil Aslan, und Torwart Andre Greulich rettete erst gegen Marten Müller und dann gegen Benjamin Wilcke. In der Folge neutralisierten sich beide Teams zumeist, Torraumszenen waren Mangelware. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Daniel Pfefferkorn nach 40 Minuten, bei der die Torgelower Hintermannschaft irgendwie zur Ecke klärte. Auf der anderen Seite musste Felix Baitz nur einmal gegen Daniel Pankau ernsthaft eingreifen.

Nach dem Wechsel hatten die Norddeutschen die nächste Gelegenheit. Mike Keyser traf den Ball nicht richtig. Dann war wieder Optik dran. Nach 51 Minuten konnte Keyser Daniel Pfefferkorn in höchster Not abdrängen. Und Sieben Minuten später kam die Eingabe von „Pfeffer“ etwas zu sehr in den Rücken von Benjamin Wilcke, so dass er zu wenig Druck hinter den Ball bekam und Greulich das Leder halten konnte. In dieser Phase wogte das Spiel hin und her, bis Torgelow vom gut leitenden Schiri Andy Weißenborn aus Berlin einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen bekam. Markus Zschiesche schoss, die Mauer fälschte unhaltbar ab - 2:0.

Damit war die Partie im Prinzip entschieden, auch wenn Rathenow nicht aufsteckte. Wäre in der 72. Minute der Anschluss gelungen - Robert Jager wäre um Haaresbreite ein Eigentor unterlaufen - hätte das Spiel vielleicht noch ein andere Wendung nehmen können. So war das 3:0 durch Christian Preiss zwei Minuten darauf der endgültige Todesstoß. Am Ende befürchteten die rund 25 mitgereisten Optik-Fans unter den 430 Zuschauern, dass es noch heftiger kommen könnte. Aber letztlich kamen auch sie zur Erkenntnis, dass im Fußball nur Tore zählen.

Ingo Kahlisch zeigte sich nach der Niederlage gefasst: „Bis zum 2:0 war das ein Spiel auf Augenhöhe, ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen. Das erste und besonders das zweite waren unglücklich. Nach dem 1:0 hatten wir Chancen zum Ausgleich. Nach dem zweiten war das Ding gegessen. Wir werden weitermachen und wieder aufstehen.“ (R.L.)

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Tore:
1:0 Mista (9.)
2:0 Zschiesche (68.)
3:0 Preiss (74.)

Aufstellung: Baitz – Aslan, Gouhari, Zielke, Müller (G / 79. Becker) – Leroy, Scholz – Gündogdu (79. Hellwig), Wilcke (63. Richter), Tröger – Pfefferkorn