FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

ERSTER SIEG IM FUCHSBAU

Endlich hat es geklappt mit dem ersten Sieg bei den Reinickendorfer Füchsen. Durch Kopfballtore von Anil Aslan (3.) und Till Wedemann (41.) gewann Optik auf schwer bespielbarem Rasen mit 2:0.

41. Minute: Anil Aslan, Torschütze Till Wedemann und Benjamin Wilcke nach dem 0:2. Rechts: Markus Zschiesche.

Endlich hat es geklappt mit dem ersten Sieg bei den Reinickendorfer Füchsen. Durch Kopfballtore von Anil Aslan (3.) und Till Wedemann (41.) gewann Optik auf schwer bespielbarem Rasen mit 2:0.

Es begann mit einem Freistoß von Kai Böttcher, bei dem Martin Sengespeick ordentlich zupacken musste. Schon im Gegenzug fiel das 0:1. Nach einem Freistoß von Patrik Scholz kam der Ball über die Stationen Benjamin Wilcke und Andre Zielke erneut hoch in den Strafraum, wo Anil Aslan mit einem wuchtigen Kopfball erfolgreich war. Das kam dem FSV natürlich entgegen. Aus einer sicheren Deckung heraus wurde das Leder immer wieder schnell nach vorne gespielt. Mehrere dieser Konter wurden durch den Abseitspfiff von Schiedsrichter Stefan Sauerzweig aus Eickendorf unterbunden, einige davon höchst fragwürdig.

Trotzdem gab es Gelegenheiten. Der Schuss von Till Wedemann wurde zur Ecke abgefälscht, beim Versuch von Mario Seelisch reagierte Thomas Dame super. Nach 40 Minuten riskierte Andre Zielke einen Direktschuss, in den Till Wedemann die Schuhspitze hielt. Dieser Versuch misslang, doch Sekunden später durfte das gute Dutzend Optik-Fans unter den 69 Zuschauern zum zweiten Mal jubeln. Nach Freistoß von Sasan Gouhari war Till per Kopf erfolgreich. Erwähnenswert in dieser ersten Hälfte waren auf jeden Fall die Verletzungen von Noel Joao und Andre Zielke. Beide waren auf Löcher im Platz zurückzuführen. Im Fall des Füchsespielers war es so schlimm, dass er ausgewechselt werden musste.

Auch nach der Pause das gleiche Bild: Die Hauptstädter viel am Ball, Optik mit den Möglichkeiten. Erst nach 65 Minuten gab es die erste echte Gelegenheit für die Nordberliner. Steven Haubitz' Heber flog weit über das Tor. Kurz darauf traf Till Wedemann erneut ins Netz. In diesem Fall war die Abseitsentscheidung korrekt.

[img_li]OptikBilder/Trainerfotos/kahlisch_zwinkert.jpg[/img_li]In der Schlussphase beschränkte sich Rathenow auf das Sichern des Ergebnisses. Dabei gab es allerdings einige Nachlässigkeiten, was Ingo Kahlisch nach dem Schlusspfiff so kommentierte: „Wir haben in den letzten Wochen wesentlich besser Fußball gespielt. Trotzdem war der Sieg hoch verdient.“ Damit hatte er recht. Denn gefährlich konnten die Gastgeber erst Sekunden vor Schluss werden, als Martin Sengespeick einen Volleyschuss von Kai Böttcher um den Pfosten lenkte. So durfte der Trainer konstatieren: „Wir freuen uns, weiter zu den ersten Sechs zu gehören.“ (D.N.)

Tore:
0:1 Aslan (3.)
0:2 Wedemann (41.)

Aufstellung: Sengespeick – Leroy, Sasan Gouhari, M. Lettow – Seelisch (78. Jaballah), Wilcke, Scholz, Müller (84. Korkut) – Aslan – Wedemann (G / 83. Topuz)