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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

DEN KLASSENERHALT GESICHERT

Mit einem 2:0-Auftaktsieg hat der FSV Optik gegen Falkensee einen gelungenen Start in die Rückrunde hingelegt, und gleichzeitig, laut Ingo Kahlisch, das wichtigste Saisonziel - den Klassenerhalt - erreicht. "Ab sofort können wir mit freiem Herzen und breiter Brust durch die Gegend fahren", so Optiks Trainer.

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Sasan Gouhari (2. v.l.) zirkelte in der 28. Minute einen Freistoß zum 1:0 ins Netz

Mit einem 2:0-Auftaktsieg hat der FSV Optik gegen Falkensee einen gelungenen Start in die Rückrunde hingelegt, und gleichzeitig, laut Ingo Kahlisch, das wichtigste Saisonziel - den Klassenerhalt - erreicht. "Ab sofort können wir mit freiem Herzen und breiter Brust durch die Gegend fahren", so Optiks Trainer.

Zwar klappte nach der langen Winterpause noch längst nicht alles im Rathenower Spiel, aber das konnte man laut Kahlisch auch nicht erwarten: "Wir müssen als Mannschaft auf dem Feld erst wieder zusammenfinden. Da dürfen wir die Messlatte jetzt noch nicht zu hoch legen." In ernsthafte Gefahr geriet der Sieg gegen harmlose Gäste, die im gesamten Spiel keine echte Torchance hatten, jedoch selten. "Für uns war hier nicht viel zu holen", räumte Gäste-Trainer Helmut Fritz denn auch ein. (N.R.)

Optik, das kurzfristig auf den angeschlagenen Thomas Lettow verzichten musste, hatte nur eine gefährliche Szene zu überstehen. Nach fünf Minuten wurde Daniel Scheinig steil geschickt, Martin Sengespeick war rechtzeitig aus dem Kasten geeilt. Die Rathenower agierten zwar von Beginn an recht gefällig, allerdings zunächst nur bis zum Strafraum. Der zwingende Abschluss fehlte, was gegen einen Gegner, der faktisch mit einer Fünfer-Abwehrkette auflief, auch nicht leicht war.

So gab es Gefahr zunächst nur nach Freistößen. Doch Kopfbälle von Patrik Scholz (9., drüber) und Andre Zielke (18., vorbei) verfehlten das Ziel. Den dritten Versuch, erneut von „Scholle“, parierte Thoralf Stein in der 24. Minute. Dafür ließ er sich vier Minuten später düpieren, als Sasan Gouhari einen Freistoß von der Seitenlinie ins lange Eck schoss. Es folgte Optiks beste Phase mit mehreren Gelegenheiten. Die beste hatte Slim Jaballah, dessen Knaller aus vollem Lauf Stein gerade noch um den Pfosten drehte.

Nach dem Wechsel sah es bei Falkensee zwar gefälliger aus, gefährlicher wurde es jedoch nicht. Mit viel gutem Willen könnte man einen Direktschuss von Nino Purrmann, der aber gut zwei Meter über die Latte flog, als Chance bezeichnen. Der FSV kam zwar nicht mehr so oft vor den gegnerischen Strafraum, aber wenn, dann wurde es brenzlig. Nach genau einer Stunde erneut ein Freistoß von Patrik Scholz. Das Leder krachte an den Pfosten, ohne dass der Keeper eine Reaktion zeigte.

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Westhavelländer auch aus dem Spiel heraus wieder zwingender. So brachte die schönste Kombination der Partie die Entscheidung. Über Slim Jaballah und Alper Korkut kam der Ball zu Till Wedemann, der noch Thoralf Stein umspielte und überlegt einschob. Von diesem 2:0 in der 74. Minute erholten sich die Osthavelländer nicht mehr, zumal zwölf Minuten vor dem Abpfiff des sicheren Schiedsrichters Andy Stolz aus Pritzwalk Benedikt Bundschuh wegen Handspiels mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Zum Schluss hätten die 350 Zuschauer sogar einen noch höheren Sieg sehen können. Die Möglichkeiten häuften sich, wobei vor allem der Seitfallzieher von Slim Jaballah ein Tor wert war. Doch auch so durften die Spieler gemeinsam mit den Fans eine „La Ola“ zelebrieren. (D.N.)

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Tore:
1:0 Sasan Gouhari (28.)
2:0 Wedemann (74.)

Aufstellung: Sengespeick – Leroy, Sasan Gouhari, M. Lettow – Aslan (63. Saman Gouhari), Jaballah, Zielke, Korkut (G), Müller (80. Seelisch) – Scholz (G) – Wedemann (80. Kalan)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Helmut Fritz: „Glückwunsch zum verdienten Sieg. Wir waren uns vorher im Klaren, wenn nicht jeder 100 Prozent bringt, haben wir keine Chance. Nach völlig verschlafener erster Halbzeit haben wir nach dem Wechsel mehr versucht. Den Verlust von Meier und Wolchow konnten wir bislang nicht kompensieren. Jetzt gilt es nach vorne zu schauen.“

Ingo Kahlisch: „Wir freuen uns über den Auftaktsieg. Ich habe den Jungs eben gesagt, jetzt ist der Klassenerhalt gesichert. Ab sofort können wir mit freiem Herzen und breiter Brust durch die Gegend fahren. Wir wussten ja, die Mannschaft hat Qualität. Es war heute schwer, gegen die „Großen“ spielt es sich viel leichter. Aber – wir sind noch kein Großer.

Dirk Szabo: „Es war ein gerechter Sieg. In der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen, hatten aber Chancen im Prinzip nur nach Standards. Nach dem Wechsel hat Falkensee ein wenig mehr gemacht. Aber wir standen hinten sicher, sehr gut organisiert. Dann haben wir uns wieder gefangen, selbst Aktionen gesetzt und das 2:0 gemacht. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Gegen andere Gegner werden wir auch wieder mehr zeigen.“

Optik-Fan Andy Koslowski: „Es war ein schönes Spiel, das Optik verdient gewonnen hat. Aber Falkensee ist auch ein Gegner, den man schlagen muss, was wir heute getan haben.“