Tore:
0:1 Scholz (38./Foulelfmeter)
1:1 Puhlmann (45./Eigentor)
1:2 Korkut (85.)">

FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

GLÜCKLICHER SIEG IN GREIFSWALD

Der FSV Optik hat beim Greifswalder SV glücklich mit 2:1 gewonnen. Die Gastgeber präsentierten sich dabei keineswegs wie ein Abstiegskandidat. Kampfstark und spielerisch recht überzeugend machten sie den Rathenowern das Leben auf dem kleinen Kunstrasenplatz schwer. Durch den Sieg klettert der FSV, zumindest bis morgen, auf den dritten Tabellenplatz.

Tore:
0:1 Scholz (38./Foulelfmeter)
1:1 Puhlmann (45./Eigentor)
1:2 Korkut (85.)

Patrik Scholz traf in der 38. Minute per Elfmeter zur Führung. Foto: Archiv

Der FSV Optik hat beim Greifswalder SV glücklich mit 2:1 gewonnen. Die Gastgeber präsentierten sich dabei keineswegs wie ein Abstiegskandidat. Kampfstark und spielerisch recht überzeugend machten sie den Rathenowern das Leben auf dem kleinen Kunstrasenplatz schwer. Durch den Sieg klettert der FSV, zumindest bis morgen, auf den dritten Tabellenplatz.

Von Beginn an agierte der Tabellenletzte sehr aggressiv. In der Anfangsphase gab es bei Optik nur eine gefährliche Szene, als ein Freistoß von Patrik Scholz knapp am Tor vorbeistrich. Auf der anderen Seite wurde es nach zehn Minuten gefährlich. Beim Kopfball von Tommy Greinert zeigte Martin Sengespeick eine gute Reaktion. So langsam fing sich Optik. Alper Korkut, Till Wedemann und Sasan Gouhari scheiterten an Maik Sadler. Danach hatte der FSV allerdings zweimal Glück. Zunächst konnte Martin Sengespeick einen abgefälschten Freistoß von Ronny Krüger im Nachfassen klären, und in der 37. Minute schoss Andre Zielke Krüger an. Von ihm schien sich der Ball ins Tor zu senken, doch mit einem unglaublichen Reflex boxte Rathenows Keeper das Leder gegen die Lattenunterkante.

Während sich die Gastgeber noch ärgerten, lief der Konter. Schon im Strafraum wurde Dogukan Topuz von Roman Kasch umgerissen. Schiedsrichter Lasse Koslowski aus Berlin, der in einigen Szenen recht großzügig agierte, entschied hier sofort auf Strafstoß. Patrik Scholz verwandelte links unten zum 0:1. Zwei Minuten später eine ähnliche Szene: Till Wedemann schien vor Maik Sadler am Ball gewesen zu sein. Doch hier blieb die Pfeife stumm. Sekunden vor der Pause fiel der Ausgleich. Nach einem Gewühl im Strafraum bekam die Abwehr den Ball nicht weg. Rico Böttcher schoss Michael Puhlmann an, von dessen Bein der Ball zum 1:1 über die Linie trudelte.

Die zweite Hälfte begann mit zwei guten Gelegenheiten für unsere Elf. Nach feiner Vorarbeit von Till Wedemann rettete zunächst Dirk Erdmann vor dem einschussbereiten Dogukan Topuz, und nach einem Freistoß von Patrik Scholz kam Saman Gouhari nicht am Keeper vorbei. Danach verflachte die Partie. Es gab kaum noch Torraumszenen, auch weil den Rathenowern diesmal die Standards misslangen.

In den letzten zehn Minuten setzten die Gastgeber alles auf eine Karte. Doch sowohl beim Aufsetzer von Ronny Krüger als auch beim Versuch des freistehenden Tobias Wolfram zeigte sich Martin Sengespeick auf dem Posten. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang Optik der Siegtreffer. Alper Korkut sollte gerade ausgewechselt werden, da war er eine Schuhspitze eher am Ball als Maik Sadler. Vorausgegangen war eine schöne Kombination über Michael Puhlmann und Till Wedemann.

Trainer Ingo Kahlisch meinte nach dem Schlusspfiff: "Wir freuen uns unheimlich, hier gewonnen zu haben. Heute hat man aber gesehen, dass noch eine Menge zu tun ist." Ähnlich äußerte sich der Erste Vorsitzende Mario Schmeling: "Das war nicht gerade unser bestes Spiel. Aber wir haben 28 Punkte. Da dürfen wir zufrieden und auch stolz sein."

Tore:
0:1 Scholz (38./Foulelfmeter)
1:1 Puhlmann (45./Eigentor)
1:2 Korkut (85.)

Aufstellung: Sengespeick – Zielke, Sasan Gouhari (G), T. Lettow (G) – Müller, Puhlmann, Scholz, Korkut (86. Aslan / G), Saman Gouhari (83. Becker) – Wedemann, Topuz (65. Kalan / G)