FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

LANDESPOKAL

UNGEFÄHRDET INS ACHTELFINALE

Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg beim SV Blau-Weiss Petershagen/Eggersdorf ist der FSV Optik ins Achtelfinale des Landespokals eingezogen. Bereits nach zwei Minuten stellte Mathias Lettow, der nach einer Ecke per Kopf erfolgreich war, die Weichen auf Sieg. In der 26. Minute erhöhte Zielke, ebenfalls per Kopf, auf 2:0 aus Rathenower Sicht. Nach 65 Minuten staubte Pfefferkorn zum 3:0 ab und wiederum Mathias Lettow traf kurz darauf zum 4:0. Den Ehrentreffer für den Spitzenreiter der Landesklasse Ost besorgte in der 81. Minute Silvio Kayser.

Den Torerfolg knapp verpasst: Till Wedemann hämmerte den Ball in der 65. Minute ans Lattenkreuz. Foto: Rudi

Mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg beim SV Blau-Weiss Petershagen/Eggersdorf ist der FSV Optik ins Achtelfinale des Landespokals eingezogen. Bereits nach zwei Minuten stellte Mathias Lettow, der nach einer Ecke per Kopf erfolgreich war, die Weichen auf Sieg. In der 26. Minute erhöhte Zielke, ebenfalls per Kopf, auf 2:0 aus Rathenower Sicht. Nach 65 Minuten staubte Pfefferkorn zum 3:0 ab und wiederum Mathias Lettow traf kurz darauf zum 4:0. Den Ehrentreffer für den Spitzenreiter der Landesklasse Ost besorgte in der 81. Minute Silvio Kayser.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack des Favoriten. Der Sekundenzeiger hatte gerade eine Umdrehung gemacht, als es Ecke gab. Den von Patrik Scholz hereingebrachten Ball köpfte Mathias Lettow mustergültig zum 0:1 in die Maschen. Damit war die Vorgabe des Petershageners Trainers, das Spiel möglichst offenzuhalten, schnell dahin. Dennoch machten seine Spieler die Räume eng, zogen sich meist weit zurück und versuchten körperlich dagegenzuhalten. Optik kontrollierte die Partie, ohne sich zu verausgaben.

Nachdem Rathenow einige Chancen liegenließ (die beste hatte Anil Aslan, der in der neunten Minute nach einem Schuss von Patrik Scholz nachsetzte und Torwart Thomas Haupt zu einer Glanztat zwang), erhöhte Andre Zielke in der 26. Minute. Ausgangspunkt war wieder eine Ecke von Patrik Scholz, wiederum fiel der Treffer per Kopf. Mit diesem 0:2 ging es in die Pause, da Mathias Lettow knapp den Ball am Pfosten vorbeischob und auf der anderen Seite Enrico Butter das Tor mit einem Direktschuss klar verfehlte.

Nach dem Seitenwechsel war klar zu sehen, dass der FSV eine beruhigende Führung wollte. Speziell nach einer Stunde, als der Druck über die Außen immer mehr zugenommen hatte, gab es Möglichkeiten fast im Minutentakt. Zwangsläufig fiel in der 65. Minute das 0:3. Till Wedemann hämmerte den Ball an das Lattenkreuz. Daniel Pfefferkorn setzte nach und köpfte ein. Fünf Minuten später die endgültige Entscheidung: Als bei der Ausführung einer Ecke alles mit einem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Marcus Bärtich aus Kolochau wegen Tätlichkeit an Sasan Gouhari rechnete, schaltete Mathias Lettow als einziger und drückte das Leder über die Linie.

Danach ließ es der Oberligist etwas ruhiger angehen. Blau-Weiß, in der ersten Halbzeit noch mit zwei Ecken gefährlich, kam nun auch wieder vor das Sengespeick-Gehäuse. In der 78. Minute verzog zunächst noch Florian Jankowsky. Doch 180 Sekunden später gelang den weiter kämpfenden Randberlinern der Ehrentreffer. Nach einem langen Freistoß stand Silvio Kayser völlig frei und ließ die Petershagener unter den 378 Zuschauern jubeln.

Über den Einzug ins Achtelfinale freute sich Ingo Kahlisch natürlich. „Wir sind verdient weitergekommen. Wir haben ordentlich gespielt und uns fußballerisch durchgesetzt.“ (R.L.)

Tore:
0:1 M. Lettow (2.)
0:2 Zielke (26.)
0:3 Pfefferkorn (65.)
0:4 M. Lettow (70.)
1:4 Kayser (81.)

Aufstellung: Sengespeick – M. Lettow, Sasan Gouhari, Leroy –Müller (59. Saman Gouhari), Zielke (G), Scholz, Korkut (G / 59. Jaballah), Aslan (71. T. Lettow) – Wedemann, Pfefferkorn