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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

EINWECHSLER ENTSCHEIDEN DAS SPIEL

In einem Spiel, das lange Zeit nach einem 0:0 roch, brachten heute zwei Einwechslungen die entscheidende Wende. Die in der zweiten Halbzeit gekommenen Kalan und Pfefferkorn erwiesen sich, wie schon vor zwei Wochen beim BSC, auch gegen Schöneiche als Volltreffer. Zunächst staubte Kalan nach einem Pfefferkorn-Knaller per Kopf ab (79.). Und kurz vor Schluss legte Kalan, wieder per Kopf, für Pfefferkorn auf, der den Ball zum 2:0-Endstand ins Netz lupfte.

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Die beiden Matchwinner Dejan Kalan und Daniel Pfefferkorn

In einem Spiel, das lange Zeit nach einem 0:0 roch, brachten heute zwei Einwechslungen die entscheidende Wende. Die in der zweiten Halbzeit gekommenen Kalan und Pfefferkorn erwiesen sich, wie schon vor zwei Wochen beim BSC, auch gegen Schöneiche als Volltreffer. Zunächst staubte Kalan nach einem Pfefferkorn-Knaller per Kopf ab (79.). Und kurz vor Schluss legte Kalan, wieder per Kopf, für Pfefferkorn auf, der den Ball zum 2:0-Endstand ins Netz lupfte. (N.R.)

Der FSV, mit der gleichen taktischen Formation wie in Neustrelitz, hatte schon nach wenigen Sekunden die erste Chance. Einen Freistoß aus 18 Metern jagte Sasan Gouhari weit übers Tor. Es blieb nicht der einzige vergebene Standard, was auch der Trainer nach dem Spiel monierte.

Die Randberliner begannen wie erwartet. Hinten ganz sicher und immer auf Konter lauernd. Und diese hatten es in sich. Nach einem Pass von Matthias Manteufel lief Tobias Scharlau frei auf das Tor zu. Martin Sengespeick reagierte gedankenschnell. Geradezu sensationell war seine Parade in der 37. Minute, als er einen abgefälschten Schuss von Bastian Hohmann noch um den Pfosten lenkte. Die dritte klare Gelegenheit für die Gäste hatte ihr Bester, Enrico Günther, der freistehend knapp vorbeischoss.

Dem gegenüber standen in der ersten Halbzeit Schüsse von Patrik Scholz und Andre Zielke, die Gästekeeper Andre Greulich nicht vor Probleme stellten sowie ganz kurz vor der Pause eine hundertprozentige Möglichkeit durch Alper Korkut, der nach Vorarbeit von Till Wedemann zu überrascht war und das Ziel verfehlte.

In der zweiten Hälfte wandelte sich das Bild. Optik gelang immer noch nicht alles. Aber mit enormem Einsatz drückte man die Gäste in die Abwehr und erarbeitete sich Chancen. Oft wurde allerdings der Abschluss nicht konsequent genug gesucht. So gab es wenige gefährliche Situationen. Die beste hatte Till Wedemann, der in der 47. Minute mit einem Direktschuss an Greulich scheiterte. Allerdings kamen auch die Schöneicher nur noch einmal vors Optik-Gehäuse. Felix Herrmann schoss nach einer Stunde aus dem Gewühl drüber.

Die Entscheidung fiel in der 69. Minute, obwohl es da gar kein Tor gab. Ingo Kahlisch brachte mit Dejan Kalan und Daniel Pfefferkorn zwei frische Stürmer. Zehn Minuten später besorgten die beiden im Duett die Führung. „Pfeffer“ zog aus der Drehung mit links ab. Andre Greulich ließ das Leder prallen und Dejan Kalan, bislang nicht als „Kopfballungeheuer“ bekannt, staubte per Kopf ab. In der 89. Minute war es umgekehrt. Nach Pass von Andre Zielke legte Kalan mit dem Kopf vor und Pfefferkorn überlupfte den herauseilenden Gästetorwart zum 2:0 und ließ die 250 Zuschauer jubeln. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Marcel Bartsch aus Neustadt-Glewe ab. (D.N.)

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Tore:
1:0 Kalan (79.)
2:0 Pfefferkorn (89.)

Aufstellung: Sengespeick – M. Lettow, Sasan Gouhari, T. Lettow – Saman Gouhari (86. Becker), Jaballah, Zielke (G), Korkut (69. Pfefferkorn), Leroy – Scholz (G) – Wedemann (69. Kalan)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Dirk Berger: „Wir sind schon enttäuscht. In der ersten Halbzeit hätten wir durchaus vorlegen können. Nach dem Wechsel war es fast eine Wiederholung des Vorjahres. Es gab Phasen, in denen wir überhaupt keine Aktionen hatten. Trotzdem gab es die Möglichkeit ein Tor zu machen. Am Ende passierten uns individuelle Fehler, die der Gegner konsequent bestrafte.“

Ingo Kahlisch: „Wir wussten, wie schwer es heute wird und wollten nicht in Konter rennen. Vor der Pause hatte Germania zwei, drei Supermöglichkeiten. In der zweiten Halbzeit haben wir das Geduldsspiel nach hinten raus nicht unverdient gewonnen. Wir freuen uns über 18 Punkte.“

Christian Görke (Die Linke, MdL): „Als zum Schluss die Leistung kämpferisch überzeugender wurde, fielen auch die Tore. Ein Glückwunsch an die Mannschaft, die jetzt ganz oben in der Tabelle mitspielt.“

Optik-Fan Stefan Teske, der in die Nähe von Stuttgart gezogen ist: „Am Ende war es ein geiles Spiel, wunderbar. Die erste Halbzeit war etwas schwach. Dafür ist die zweite gut gelaufen.“