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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

GEGEN ENERGIE WIEDER AUFGESTANDEN

Einen nicht erwarteten, aber verdienten Sieg feierte Optik Rathenow bei der U23 von Energie Cottbus und zeigte sich dabei von einer komplett anderen Seite als noch am letzten Freitag. Aus einer kompakten und hochkonzentrierten Abwehr wurde immer wieder der schnelle Weg in die Spitzen gesucht. Nach der schmeichelhaften Führung der Cottbusser drehten die beiden auffälligsten Akteure auf dem Feld - Slim Jaballah und Dejan Kalan - die Partie zugunsten der Rathenower.
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Patrik Scholz und Torschütze Dejan Kalan feiern den Siegtreffer zum 2:1

Einen nicht erwarteten, aber verdienten Sieg feierte Optik Rathenow bei der U23 von Energie Cottbus und zeigte sich dabei von einer komplett anderen Seite als noch am letzten Freitag. Aus einer kompakten und hochkonzentrierten Abwehr wurde immer wieder der schnelle Weg in die Spitzen gesucht. Nach der schmeichelhaften Führung der Cottbusser drehten die beiden auffälligsten Akteure auf dem Feld - Slim Jaballah und Dejan Kalan - die Partie zugunsten der Rathenower.

Zunächst war von den Lausitzern nicht viel zu sehen. Das Spiel machten die Gäste. Erste Chancen hatten Patrik Scholz, dessen Schuss in der fünften Minute gerade noch von Thomas Franke abgeblockt wurde, Andre Zielke, der in der sechsten Minute die Latte traf und Mathias Lettow mit einem Hinterkopfball (7.) nach Freistoß, der knapp am Gehäuse vorbei ging. Wer nach der ersten Gelegenheit für Cottbus (17. Minute, Robert Rudnik ans Außennetz) dachte, Energie würde nun das Zepter übernehmen, sah sich getäuscht. Die Rathenower spielten genauer und einfacher in die Spitzen. In der 26. Minute musste Franke erneut einen einschussbereiten Optiker – diesmal Slim Jabllah – am Torschuss hindern. 180 Sekunden darauf überlupfte der freigespielte Patrik Scholz Torwart Frank Lehmann, verfehlte jedoch auch das Tor.

Nach weiteren erfolglosen Versuchen stellten die Cottbusser in der 43. Minute den Spielverlauf auf den Kopf. Nach einem langgezogenen Freistoß kam Ronny Thielemann zum Kopfball. Martin Sengespeick konnte zwar abwehren. Aber in der Mitte stand Marc Zimmermann goldrichtig und staubte ab. Wichtig, dass der FSV umgehend antwortete. Sekunden vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Marek Nixdorf aus Dresden bekam Energie den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone. Saman Gouhari flankte, und Slim Jaballah belohnte sich selbst für seine starke Vorstellung an diesem Tag mit einem Direktschuss zum Ausgleich.

Aus den Kabinen kamen die Gastgeber mit mehr Schwung. Doch Möglichkeiten hatten auch jetzt wieder die Gäste: Eine Flanke von Alper Korkut verpasste Dejan Kalan nur um Zentimeter (50.). Eine Minute später spielte Kalan Patrik Scholz frei. Der hatte keine Zeit, den Ball auf seinen starken linke Fuß zu legen. So landete der Schuss am Außennetz. Und wieder nur 60 Sekunden darauf traf Dejan Kalan das Leder nicht richtig. Die größten Chancen zur Optik-Führung kamen in den Minuten 67 und 69, bei denen Energie-Torwart Lehmann beweisen konnte, warum er zum Profikader gehört. Zunächst wehrte er gedankenschnell einen Kopfball von Andre Zielke ab, dann kaufte Lehmann dem freigespielten Patrik Scholz den Schneid ab. Die Erlösung für die Optik-Fans unter den 150 Zuschauern folgte in der 81. Minute. Nach schöner Kombination über Slim Jaballah, Saman Gouhari und Alper Korkut war zentral Dejan Kalan frei. Der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und netzte ein. Cottbus stemmte sich zwar gegen die Niederlage. Aber mehr als zwei Distanzschüsse konnten nicht verbucht werden.

Trainer Ingo Kahlisch zeigte sich erfreut über die drei Punkte: „Wir sind nach der Niederlage letzte Woche wieder aufgestanden. Wir hätten schon zur Pause führen müssen. Ich habe eine ordentliche Optik-Elf gesehen, die aber viele Möglichkeiten ausgelassen hat.“ Wie auch er hatte der Cottbusser Coach, Detlef Ullrich, einen verdienten Sieger gesehen. (R.L.)

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Tore:
1:0 Zimmermann (43.)
1:1 Jaballah (45.)
1:2 Kalan (81.)

Aufstellung: Sengespeick – Leroy, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari, Jaballah, Zielke (G), Korkut, Becker (79. Müller) – Scholz (87. Puhlmann) – Kalan (82. Pfefferkorn / G)