FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

WIEDER NUR UNENTSCHIEDEN: OPTIK - ALTLÜDERSDORF 1:1

Mit hängenden Köpfen verließen die Optik-Spieler nach dem Abpfiff das Feld. Zum dritten Mal in Folge hat die Mannschaft 1:1 Unentschieden gespielt. Allerdings war heute gegen den Spitzenreiter durchaus mehr drin. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo. Altlüdersdorf ließ sich überraschend weit nach hinten drängen, spielte aber im Vorwärtsgang zielstrebig nach vorne und zeigte so, speziell in Hälfte eins, einige Abstimmungsprobleme in der Rathenower Hintermannschaft auf.

Torschütze Eddy Dejagah

Mit hängenden Köpfen verließen die Optik-Spieler nach dem Abpfiff das Feld. Zum dritten Mal in Folge hat die Mannschaft 1:1 Unentschieden gespielt. Allerdings war heute gegen den Spitzenreiter durchaus mehr drin. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo. Altlüdersdorf ließ sich überraschend weit nach hinten drängen, spielte aber im Vorwärtsgang zielstrebig nach vorne und zeigte so, speziell in der ersten Hälfte, einige Abstimmungsprobleme in der Rathenower Hintermannschaft auf.

Nach etwa zehn Minuten musste Gökhan Aydin gegen Dariusz Bucinski und Dalibor Sebastijanovic sein ganzes Können zeigen. In der 17. Minute hatte Marco Lindemann für Optik die Riesenchance als er von Patrik Scholz schön freigespielt worden war- Dejagah kam einen Schritt zu spät zum Abstauben. In der 29. Minute fiel das 0:1. Nach einem Ballverlust von Mario Manuel Delvalle Silva traf Frederick Debrah mit einem straffen Schuss, wobei Marco Lindemann noch unglücklich abfälschte. Optik war nicht geschockt, kämpfte weiter und kam Sekunden vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Nach Foul von Marco Höppner an Patrik Scholz schlenzte Ardeshir Dejagah den Freistoß ins linke Dreiangel.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten zunächst die Gäste das Sagen. Optik wirkte, wie schon gegen Brandenburg, zu unkonzentriert . Unmittelbar nach Wiederbeginn vertendelte der ansonsten sehr lauffreudige Jonathan Munoz den Ball an Konrad Cudny. Dessen scharfe Hereingabe köpfte Dalibor Sebastijanovic nur um Zentimeter am Tor vorbei. Nach 52 Minuten musste Matthias Kellner bei einem Eckball auf der Linie retten. Danach wurde Optik wieder aktiver. Da beide Mannschaften gewinnen wollten, wurde das Spiel – auch wenn es nun kampfbetonter war – nicht unattraktiv. Allerdings war es für die Rathenower schwer, sich gegen „das Abwehrbollwerk“ durchzusetzen (H. Oertwig). In den letzten 20 Minuten machte der FSV nochmal ordentlich Dampf- das Team hatte deutlich mehr zum Zusetzen. Jonathan Munoz und Eddy Dejagah scheiterten am Schlussmann, Dejagah übersah den mitgelaufenen Tim Berger. Und schließlich verkürzte Pelzer rechtzeitig den Winkel gegen den freigespielten Lindemann. In der Nachspielzeit bekam Optik noch einen Freistoß an der Strafraumgrenze. Doch der Schuss von Patrik Scholz landete nur am Pfosten.

Hans Oertwig, der ein echtes Spitzenspiel gesehen hatte, lobte besonders das hohe Tempo des FSV, das seine Mannschaft mitgehen musste. Ingo Kahlisch war nicht restlos zufrieden: „Unsere Gäste stellten die kompaktere Elf. Wir müssen körperlich robuster werden. Es war ein gutes Spiel. Aber ich habe noch zu viel Jugendfußball gesehen. Altlüdersdorf steht nicht umsonst dort oben.“

Aufstellungen:

Optik Rathenow: Aydin – L. Leppek (87. Keck), Delvalle Silva, R. Leppek – Szabo, Puhlmann – Kellner, Lindemann, Scholz – Kaczorowski (13. Dejagah), Munoz (72. Berger)

SV Altlüdersdorf: Pelzer – Bucinski – Benbrahim, Krüger – Lapinksi, Gramzow, Höppner, Sebastijanovic (76. Elor), Debrah (67. Zabel) – Kek (63. Bacak), Cudny

Tore:
1:0 Debrah (29.)
1:1 Dejagah (45.)