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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

MANGELHAFTES STELLUNGSSPIEL IN LUCKENWALDE

Die Reihe der torreichen Vorbereitungsspiele setzte sich heute mit einer 3:5-Niederlage in Luckenwalde fort. Nach dem gestrigen Test gegen TeBe's A-Junioren bekamen heute vor allem Spieler aus der zweiten Reihe die Gelegenheit, sich anzubieten. "Wir haben nochmal einiges probiert", so Ingo Kahlisch, der sich mit der Einstellung seines Teams sehr zufrieden zeigte, aber ein "falsches Stellungsspiel" bemängelte. "Aber das besprechen wir am Montag." Bilder vom Spiel >>

Die Reihe der torreichen Vorbereitungsspiele setzte sich heute mit einer 3:5-Niederlage in Luckenwalde fort. Nach dem gestrigen Test gegen TeBe's A-Junioren bekamen heute vor allem Spieler aus der zweiten Reihe die Gelegenheit, sich anzubieten. "Wir haben nochmal einiges probiert", so Ingo Kahlisch, der sich mit der Einstellung seines Teams sehr zufrieden zeigte, aber ein "falsches Stellungsspiel" bemängelte. "Aber das besprechen wir am Montag."

Die Akteure legten sich bei glühender Hitze von Beginn an mächtig ins Zeug. Schon nach wenigen Sekunden zwang Daniel Pfefferkorn Robert Petereit zu einer Parade. "Die Einstellung hat bei allen gestimmt", meinte auch der Rathenower Coach. Überraschend ging jedoch der Gastgeber in der 10. Minute in Führung. Ein Freistoß von Maximilian Schmidt flog durch Freund und Feind hindurch ins lange Eck, wobei Marco Böning im Optik-Tor wohl die Sicht versperrt war. Nur Sekunden später erzielte Patrik Scholz mit einem mächtigen Hammer ins Dreiangel das 1:1. Auch hier hielt die Freude nicht lange. Luckenwaldes Neuzugang vom BFC, Valon Strana, brachte seine Farben in der 13. Minute mit einem gekonnten Heber wieder in Führung. Nicht nur in dieser Szene stimmte in Rathenows Defensive die Zuordnung nicht. In der 36. und 45. Minute ließ Strana noch zwei weitere Treffer folgen.

Nach dem Wechsel zeigten die Havelstädter, dass sie sich mit einem 1:4-Rückstand nicht so ohne weiteres abfinden wollten. Marco Jahn und Andre Zielke vergaben jeweils nach Freistößen von Sven Becker gute Gelegenheiten, ehe Dejan Kalan in der 66. Minute erfolgreich war. Nach einem zunächst abgewehrten Schuss schaltete er am schnellsten. Zehn Minuten später sogar das 4:3. Till Wedemann zeigte nach guter Vorarbeit von Daniel Pfefferkorn einen artistischen Fallrückzieher. Kurz darauf verletzte sich Saman Gouhari bei einem Zweikampf schwer an der Hand. Im Bemühen, noch den Ausgleich zu erzielen, vernachlässigte der FSV erneut die Abwehrarbeit. So konnte der Sohn des Luckenwalder Trainers Ingo Nachtigall, Felix, in der 81. Minute per Konter den 5:3-Endstand erzielen.

"Naja, verlieren wollten wir eigentlich nicht", nahm Ingo Kahlisch die Niederlage an der Stätte seiner ersten Trainerstation nicht allzu tragisch. Nachdem er noch einmal die bereits erwähnten Nachlässigkeiten angesprochen hatte, ging der Blick nach vorn. "Jetzt freuen wir uns auf das erste Punktspiel."

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Aufstellung: Böning - Streisel (46. Jaballah), Lettow M.(46. Szabo), Leroy(46. Zielke) - Jahn (57. Wedemann), Puhlmann, Scholz, Aslan (37. Gouhari / 78. Leroy), Becker - Kalan, Pfefferkorn