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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

SCHWER ERKÄMPFTER SIEG

Mit letzter Kraft hat der FSV Optik in Torgelow einen 1:0-Sieg über die Ziellinie gerettet. Nach souveränem Start und der frühen Führung durch Wedemann kam nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Zielke ein Bruch ins Rathenower Spiel. Die Gastgeber wurden zunehmend stärker und drängten zum Ende hin, als Trainer Ingo Kahlisch und Torschütze Wedemann das Spiel nur noch von der Tribüne aus verfolgen durften, mit Macht auf den Ausgleich. Doch mit einer eindrucksvollen kämpferischen Leistung und einem sicheren Lukas Hesse, der im Tor sein Oberligadebüt gab, wurde der Sieg über die Zeit gebracht.

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11. Minute: Till Wedemann schiebt überlegt zum 1:0 ein

Mit letzter Kraft hat der FSV Optik in Torgelow einen 1:0-Sieg über die Ziellinie gerettet. Nach souveränem Start und der frühen Führung durch Wedemann kam nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Zielke ein Bruch ins Rathenower Spiel. Die Gastgeber wurden zunehmend stärker und drängten zum Ende hin, als Trainer Ingo Kahlisch und Torschütze Wedemann das Spiel nur noch von der Tribüne aus verfolgen durften, mit Macht auf den Ausgleich. Doch mit einer eindrucksvollen kämpferischen Leistung und einem sicheren Lukas Hesse, der im Tor sein Oberligadebüt gab, wurde der Sieg über die Zeit gebracht. (N.R.)

Das Match begann munter und ohne langes Abtasten. Der FSV - ohne Patrik Scholz (dicker Knöchel) und Dogukan Topuz (Meniskusquetschung) erarbeitete sich zunächst spielerische Vorteile. Die Greifen versuchten sich mit langen Bällen auf ihre schnellen Spitzen. Die erste Gelegenheit hatten indes die Rathenower, bei denen Mathias Lettow Torwart Marcin Markiewicz in der sechsten Minute mit einem Kopfball zu einer Klasseparade zwang. Die nächste war drin: In der elften Minute verlängerte Andre Zielke einen Einwurf von Daniel Pfefferkorn, zentral stand Till Wedemann frei und schob überlegt ein. Die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Andre Zielke (Verdacht auf Oberschenkelzerrung) führte zu einem Bruch im Spiel. Torgelow kam in die Partie zurück und erkämpfte sich Gleichwertigkeit. Gute Offensivaktionen wurden jedoch auf beiden Seiten rarer.

Aus den Kabinen kam Greif schwungvoller. Die erste Möglichkeit hatte aber wiederum der FSV. In der 56. Minute kam Tim Berger zentral an den Ball. Den Torwart überlupfte er zwar, das Gehäuse jedoch auch. Spannend wurde es, als Schiedsrichter Andy Weißenborn aus Berlin in die Partie eingriff. In der 63. Minute verwarnte er Till Wedemann, der sich über ein nicht geahndetes Foul eines Verteidigers an ihm beschwerte. Zudem wurde Trainer Ingo Kahlisch auf die Tribüne verbannt, da er die Coaching-Zone verlasssen hatte.

Weitere fünf Minuten später kommentierte Wedemann ein Foul eines Norddeutschen und den korrekten Pfiff des Referees mit „Hey!“. Dafür wurde der Rathenower Stürmer vorzeitig zum Duschen geschickt. In der Folge nahm der Druck des abstiegsbedrohten TSV immer mehr zu. Klare Möglichkeiten gab es aber nicht. Mit Glück und Geschick verteidigten die Havelländer den Vorsprung und ließen ihre mitgereisten Fans nach vier Nachspielminuten jubeln.

Trainer Ingo Kahlisch freute sich über die drei Punkte. Mit der gezeigten Leistung war er aber nicht ganz einverstanden: „Wir haben ein schwaches Spiel über die Zeit gebracht. Einige können wegen Arbeit oder Schule nicht genug trainieren. Aber die Spieler haben gefightet bis zum Schluss. Bedingt durch die Ausfälle haben einige Spieler die Chance bekommen sich zu beweisen. Gefreut habe ich mich über die Leistung von Lukas Hesse, der gezeigt hat, dass er in der Oberliga mithalten kann.“ (R.L.)

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Tor: 0:1 Wedemann (11.)

Aufstellung: Hesse – Berger, M. Lettow, T. Lettow (G) – Gouhari, Leroy (G / 59. Szabo), Zielke (24. Puhlmann), Aslan, Becker – Wedemann (68. GR), Pfefferkorn (74. Yazici)